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Auferstanden: IS-Anführer Baghdadi fordert Anhänger zur Fortsetzung des Kampfes in Europa auf

Auferstanden: IS-Anführer Baghdadi fordert Anhänger zur Fortsetzung des Kampfes in Europa auf
Baghdadi während seines ersten und bisher einzigen öffentlichen Auftritts im Juli 2014 in einer Moschee in Mossul.
Nach über einem Jahr soll sich der Anführer des "Islamischen Staates" erstmals wieder mittels einer Audiobotschaft an seine Anhänger gerichtet haben. Darin fordert Abu Bakr al-Baghdadi diese zu weiteren Anschlägen in Europa auf: "Mit Bomben, Autos und Messern!"

Der mehrfach für tot erklärte Anführer der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), Abu Bakr al-Baghdadi, soll sich erstmals seit knapp einem Jahr in einer Audiobotschaft zu Wort gemeldet haben. Die Mitteilung wurde über die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq mittels des Messenger-Dienstes Telegram verbreitet. Die Authentizität der Botschaft lässt sich jedoch nicht verifizieren.

In der Mitteilung ruft Baghdadi seine Anhänger dazu auf, trotz der jüngsten Niederlagen in Syrien und im Irak weiterzukämpfen:

Für die Mudschaheddin ist das Ausmaß des Sieges oder der Niederlage nicht davon abhängig, dass eine Stadt oder ein Dorf gestohlen wird, oder davon, wer über die Luftüberlegenheit, Interkontinentalraketen oder Präzisions-Bomben verfügt.

Ein irakischer Kämpfer steht nach dem Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat neben deren Schild. Die USA scheinen es aber nicht so eilig mit der endgültigen Zerschlagung des IS zu haben.

In der 55-minütigen Botschaft übernahm der IS-Anführer die Verantwortung für einen Amoklauf im kanadischen Toronto, bei dem am 22. Juli neben dem Täter eine weitere Person getötet sowie 13 verletzt worden waren. Die kanadische Polizei erklärte jedoch gegenüber Reuters, dass sie keine Beweise für einen IS-Bezug habe.

Baghdadi fordert zu weiteren Anschlägen auf 

Baghdadi beglückwünschte die "schlagkräftigen Löwen" für die jüngsten Anschläge in Europa und das Attentat von Toronto. Er rief seine Anhänger dazu auf, Bomben, Messer und Fahrzeuge für künftige Anschläge zu verwenden.  

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Außerdem forderte er seine Anhänger im Irak auf, weiterhin Angriffe auf Schiiten und "Apostaten" durchzuführen. Mit letzterem sind sunnitische Muslime gemeint, die nicht der extremistischen IS-Ideologie folgen. Des Weiteren warnte al-Baghdadi vor einer Eroberung der von islamischen Extremisten kontrollierten Provinz Idlib durch die syrische Armee.

Der IS-Anführer soll sich zuletzt im September 2017 in einer Audiobotschaft geäußert haben, deren Authentizität ebenfalls nicht geklärt werden konnte. Auch diese Botschaft bestand vor allem aus Durchhalteparolen.

Baghdadi trat bisher nur einmal öffentlich in Erscheinung, als er im Juli 2014 in der Großen Moschee des an-Nuri in Mossul eine Predigt hielt. Kurz zuvor hatte er in der irakischen Großstadt ein Kalifat ausgerufen. Seitdem richtete sich Baghdadi nur noch über Audiobotschaften an die Öffentlichkeit. Mehrfach wurde er von verschiedenen Stellen für tot erklärt. Verifizierbare Beweise für sein Ableben gab es jedoch nie.

Der IS bestätigte jedoch Anfang Juli die Tötung seines Sohnes Hudhayfah al-Badri in der Provinz Homs durch die syrische Armee. 

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