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Moskau: Weißhelme planen Inszenierung von Chemiewaffeneinsatz im syrischen Idlib

Moskau: Weißhelme planen Inszenierung von Chemiewaffeneinsatz im syrischen Idlib
Mitglied der Weißhelme in Idlib, Syrien, 16. Juli 2019.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium treffen Militante gemeinsam mit den Weißhelmen Vorbereitungen für neue Provokationen. Auch vermeintliche Chemiewaffen würden bei der geplanten Inszenierung zum Einsatz kommen. Anwohner werden demnach als Darsteller rekrutiert.

Anwohner der Siedlung Sarmada in der Provinz Idlib beobachteten Anfang November das Eintreffen Militanter. Diese entluden nach Augenzeugenberichten Chemiekalienbehälter, eine professionelle Videoausrüstung sowie Teile russischer und sowjetischer Luftfahrt- und Artillerie-Munition von drei Lastwagen. Die Militanten hätten anschließend versucht, Anwohner für ihre geplante Inszenierung zu rekrutieren. 

Symbolbild.

Von Seiten des russischen Verteidigungsministerium hieß es: 

Mehrere Quellen haben die Informationen bestätigt – Militante der Gruppe Hai'at Tahrir asch-Scham, gemeinsam mit der Organisation der Weißhelme, planen, eine Siedlung in der Deeskalationszone Idlib anzugreifen, um Luftangriffe unter dem Einsatz von Chemiewaffen zu inszenieren. 

Für Russland sind die Aktivitäten der Weißhelme Teil einer internationalen Kampagne, um die syrische Regierung und Russland zu diskreditieren. Im letzten Jahr gab es im syrischen Duma einen vermeintlichen Chemiewaffenangriff. Beschuldigt wurde der syrische Präsident Baschar al-Assad. Die Weißhelme inszenierten zu diesem Zweck Videoaufnahmen. Auch in Idlib sollen erneut gefälschte Videos mit Zivilisten veröffentlicht werden, um das Bildmaterial als Beweis für ein Verbrechen der syrischen Regierung und der russischen Luftwaffe zu nutzen. 

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Russland und die Türkei einigten sich darauf, die im Nordwesten gelegene Provinz Idlib zu einer entmilitarisierten Zone zu erklären. Hier leben rund drei Millionen Menschen. Hier herrscht die Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS, syrischer Al-Qaida-Ableger, ehemals Nusra-Front). Die Aufständischen in der Region wurden von Russland aufgerufen, bewaffnete Provokationen zu beenden.

Zwischen Ankara und Moskau besteht ein Konsens, dass jede Lösung in Syrien die territoriale Integrität des Landes sicherstellen müsse. In Idlib wurde der IS-Anführer Bakr al-Baghdadi nach Angaben der Vereinigten Staaten durch eine Aktion von US-Spezialeinheiten getötet

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