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Iran warnt: Begrenzte Angriffe werden nicht begrenzt bleiben

Iran warnt: Begrenzte Angriffe werden nicht begrenzt bleiben
Iranische Truppen während einer Parade in Teheran, September 2015.
Der Oberkommandeur der Iranischen Revolutionsgarde warnte, jedes Land, das die Islamische Republik angreife, würde damit sein Territorium zum "Hauptschlachtfeld" des Konflikts machen. Reaktionen auf die grundlosen Vorwürfe gegen Teheran wirken bislang irrational.

Der Oberkommandeur der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) Hussein Salami warnte am Samstag, jedes Land, das die Islamische Republik angreife, würde damit sein Territorium zum "Hauptschlachtfeld" des Konflikts machen.



Wer will, dass sein Land zum Hauptschlachtfeld wird, möge weitermachen", sagte Salami vor einer Pressekonferenz in Teheran. "Wir werden nie zulassen, dass auf dem Territorium des Iran Krieg geführt wird."

Die Vereinigten Staaten hatten behauptet, dass der Iran für die Angriffe auf die Ölanlagen von Saudi Aramco am 14. September verantwortlich sei, und mit Konsequenzen gedroht. Der Iran weist die Vorwürfe zurück.

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Ob des westlichen Säbelrasselns in der Region mahnte Salami die USA und ihre Verbündeten zur Vorsicht:

Eine begrenzte Aggression wird nicht begrenzt bleiben. Wir werden Angriffe vergelten und bis zur vollständigen Zerstörung eines Aggressors weitermachen", sagte er in einer Meldung im staatlichen Fernsehen.

Drohnen, die "unseren Luftraum verletzen", werde der Iran auch künftig vom Himmel holen. Im Juni hatte der Iran eine US-Drohne über der Provinz Hormozgan abgeschossen. Während seiner Rede hielt der Oberkommandeur Teile einer US-RQ-4-Global-Hawk-Spionagedrohne, die im Juni von der IRGC über die Straße von Hormus abgeschossen wurde. Der Iran behauptete, die Drohne habe ihren Luftraum verletzt, Washington bestritt dies. Salami schwor, gegen alle ausländischen Drohnen "vorzugehen", die die Grenzen der Nation überschreiten.


Wenn jemand unsere Grenzen überschreitet, werden wir ihn treffen", sagte er.

Salamis Aussage erfolgt, nachdem Saudi-Arabien und Washington den Iran für Drohnenangriffe auf zwei saudische Aramco-Ölraffinerien in der Nähe von Abqaiq und Churais im Osten der Golfmonarchie verantwortlich gemacht haben. Obwohl die Huthi-Rebellen im Jemen die Angriffe für sich beansprucht haben, behauptet das saudische Verteidigungsministerium, dass die Angriffe nicht aus dem Jemen stammen, sondern direkt vom Iran gesteuert wurden.

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Saudi-Arabien hatte sich zunächst der US-Mission im Persischen Golf angeschlossen, derweil aber begonnen, die von den Huthis kontrollierte Region Hudaida im Jemen zu bombardieren. Das kommentierte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif per Twitter:

Da das saudische Regime – so ungerechtfertigt das auch ist – dem Iran die Angriffe auf seine Ölanlagen vorgeworfen hat, ist es verwunderlich, dass sie heute Vergeltungsmaßnahmen gegen Hudaida im Jemen ergriffen haben – und so einen UN-Waffenstillstand brechen.

Mahdi al-Maschat, Präsident des Obersten Politischen Rates der Huthis, bot am Freitag einen Waffenstillstand an, von dem er hoffe, dass auch Saudi-Arabien und die Koalition ihn einhalten werde."Ich rufe alle Parteien auf verschiedenen Seiten des Krieges auf, ernsthaft echte Verhandlungen aufzunehmen, die zu einer umfassenden nationalen Aussöhnung führen können, die niemanden ausschließt", sagte Maschat in einer Fernsehansprache.

Sollte Saudi-Arabien allerdings mit seinen Bombardierungen und Luftangriffen fortfahren, hätten die Huthis das Recht, darauf zu reagieren, warnte der politische Anführer der Huthis. In seiner Fernsehansprache forderte Maschat auch, umgehend die Blockade des Flughafens in Sanaa zu beenden und Schiffe vor dem Hafen von Hudaida nicht mehr abzufangen.

US-Außenminister Mike Pompeo reiste diese Woche nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate, um "die Bemühungen zur Bekämpfung der iranischen Aggression in der Region" mit den Verbündeten zu koordinieren.

Der Vorfall war zudem peinlich für die USA, da ihre teuren Flugabwehrsysteme den Standort nicht vor den Drohnen und Raketen schützen konnten – die Golfmonarchie ist ein Hauptabnehmer der US-Rüstungsgüter.

Am Freitag hatte das Pentagon angekündigt, weitere US-Truppen und Luftverteidigungssysteme in die Region zu entsenden, um die "Verteidigung" Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate zu stärken.

Am Rande der UN-Generaldebatte in New York zeichnet sich ein Treffen zwischen dem Iran und den Ländern des Atomabkommens von 2015 ab – allerdings ohne die USA. Mehrere Diplomaten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Vorbereitungen für den voraussichtlich am Mittwoch geplanten Termin der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Russlands und Chinas mit dem Iran. Auch der iranische Chefdiplomat Sarif kündigte ein entsprechendes Treffen vor iranischen Journalisten an. Die neuen US-Sanktionen gegen den Iran bezeichnete er als "einen Akt der Verzweiflung".

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