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Pentagon verlegt nach Angriffen auf saudische Ölanlagen weitere Truppen in den Nahen Osten

Pentagon verlegt nach Angriffen auf saudische Ölanlagen weitere Truppen in den Nahen Osten
Pentagon verlegt nach Angriffen auf saudische Ölanlagen weitere Truppen in den Nahen Osten (Archivbild)
Donald Trump verhängt neue Sanktionen gegen den Iran und verteidigt seinen Kurs der militärischen Zurückhaltung. Dennoch schickt der US-Präsident nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen weitere Soldaten in den Nahen Osten – nach Angaben des Pentagons zur Verteidigung.

Im Konflikt mit dem Iran verlegen die USA nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen weitere Truppen in den Nahen Osten. Wie US-Verteidigungsminister Mark Esper am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, hätten die Untersuchungen von amerikanischen, saudischen und internationalen Experten ergeben, dass die eingesetzten Waffen aus iranischer Produktion stammten und nicht vom Jemen aus eingesetzt worden seien.

Der Präsident hat den Einsatz von US-Truppen genehmigt, die defensiver Natur sein werden. Alles deutet darauf hin, dass der Iran für den Angriff verantwortlich war", so Esper.

Dem US-Verteidigungsminister zufolge soll die militärische Verstärkung in der Region auf die Verteidigung gegen Luft- und Raketenangriffe ausgerichtet sein. Sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate hätten um Unterstützung gebeten. Der Minister forderte den Iran auf, seine "zerstörerischen und destabilisierenden Aktivitäten" zu unterbinden und einen "friedlichen und diplomatischen Weg" einzuschlagen. 

Am Freitag hatte der US-Präsident neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt und gleichzeitig seinen Kurs der militärischen Zurückhaltung verteidigt. Er könne jederzeit "innerhalb von einer Minute" einen Militärschlag beispielsweise gegen 15 wichtige Ziele im Iran anordnen. Er wolle das aber möglichst vermeiden. Knapp eine Woche nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verhängten die USA neue Sanktionen gegen die iranische Zentralbank und die iranischen Staatsfonds wegen angeblicher Finanzierung terroristischer Aktivitäten. Die US-Behörden warnten alle Regierungen vor einer Kooperation mit der iranischen Zentralbank.

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US-Armeechef Joseph Dunford machte am Freitag im Pentagon keine Angaben zur Truppenstärke, sagte auf Nachfrage aber, es werde sich nicht um "Tausende" Soldaten handeln.

Im vergangenen Juni hatte das Pentagon im Konflikt mit dem Iran angekündigt, weitere 1.000 Soldaten in den Nahen Osten zu schicken, um US-Truppen und nationale Interessen der USA in der Region zu schützen. Bereits Ende Mai hatten die USA ihre Truppen im Nahen Osten wegen der "anhaltenden Bedrohung" durch iranische Kräfte um 1.500 Soldaten verstärkt. Zuvor hatte das US-Militär unter anderem einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in die Region verlegt.

Der Iran dementiert jede Verantwortung für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien am vergangenen Samstag. Zu der Tat haben sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt. Seit der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA vor gut einem Jahr haben die Spannungen zwischen Washington und Teheran immer weiter zugenommen. Die USA wollen den Iran mit harten Sanktionen und einer Politik des "maximalen Drucks" dazu bewegen, einem neuen Abkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen. Die US-Sanktionen haben die wichtige Öl- und Gasförderung des Iran hart getroffen. Der Iran will sein Atomprogramm nun allerdings wieder hochfahren. (dpa)

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