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Nach Entlassung des Hardliners Bolton: Trump nominiert neuen US-Sicherheitsberater

Nach Entlassung des Hardliners Bolton: Trump nominiert neuen US-Sicherheitsberater
Robert O'Brien beim Besuch des Gerichtsprozesses gegen den US-Rapper A$AP Rocky in Schweden (Stockholm, 1. August 2019).
Vergangene Woche musste John Bolton seinen Platz als nationaler Sicherheitsberater der USA räumen. Am Mittwoch ernannte Donald Trump einen Nachfolger. Es soll Robert O'Brien werden, der bis jetzt Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im US-Außenministerium war.

US-Präsident Donald Trump hat mit Robert O'Brien einen neuen nationalen Sicherheitsberater ernannt. O'Brien sei bislang "sehr erfolgreich" als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump am Mittwoch auf Twitter. "Ich habe lang und hart mit Robert gearbeitet. Er wird einen super Job machen", so der US-Präsident.

O'Brien war im Sommer einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, weil Trump ihn zur Beobachtung eines Verfahrens gegen den US-Rapper A$AP Rocky nach Schweden geschickt hatte. Dieser Einsatz O'Briens hatte für Erstaunen gesorgt, weil der Musiker zwar wegen Körperverletzung angeklagt wurde und zeitweise inhaftiert war, sich aber keineswegs in einer Geiselsituation befand. Der Musiker wurde im August wegen Körperverletzung verurteilt. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß. 

O'Brien ersetzt John Bolton als Sicherheitsberater, der vergangene Woche von Trump entlassen wurde. Bolton ist ein neokonservativer Hardliner, der sich für militärische Intervention sowohl im Iran, in Venezuela, Syrien wie auch gegen Nordkorea stark machte. Bereits vor Monaten hatte sich der US-Präsident über Boltons kriegstreiberische Positionen beschwert.

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O'Brien legte seine außenpolitischen Überzeugungen in einem 2016 veröffentlichten Buch "While America Slept" ("Während Amerika schlief") dar. Darin fordert er auch eine Stärkung der US-amerikanischen Militärbündnisse – deren Relevanz Trump in der Vergangenheit in Frage gestellt hatte – und eine aggressivere Haltung gegenüber China.

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(rt deutsch/dpa)

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