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US-Geheimdienstchef: Iran arbeitet nicht an Atomwaffen

US-Geheimdienstchef: Iran arbeitet nicht an Atomwaffen
Der Direktor der National Intelligence Dan Coats vor dem Senatsausschuss für Nachrichtendienste über "weltweite Bedrohungen" auf dem Capitol Hill, 29. Januar 2019
Der Iran arbeitet nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstkoordinators Dan Coats derzeit nicht an Nuklearwaffen. Der Geheimdienstkoordinator widersprach damit US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo. Russland und China seien die größten Gefahren.

Der Iran arbeitet nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstkoordinators Dan Coats derzeit nicht an Nuklearwaffen. "Wir glauben nicht, dass der Iran derzeit die Schlüsselaktivitäten unternimmt, von denen wir glauben, dass sie für den Bau einer nuklearen Waffe notwendig sind", sagte Coats am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats.

Ein US-Offizier (r.) mit einem kurdischen YPG-Offizier in al-Malikiyah am 25. April 2017.

Der Geheimdienstkoordinator widersprach damit US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo. Beide hatten Informationen als glaubhaft bezeichnet, dass der Iran den Bau von Atomwaffen nie aufgegeben habe. Die Erkenntnisse waren Teil der Grundlage für die Entscheidung Trumps, die Beteiligung der USA am Atomabkommen mit dem Iran zu beenden.

Coats bestätigte jedoch die US-Regierung in ihrer Einschätzung, dass der Iran an unlauteren Machenschaften beteiligt ist, unter anderem bei der Unterstützung der Huthi-Rebellen im Jemen und schiitischer Extremisten im Irak.

Israel wirft dem Iran seit längerem vor, heimlich umfangreiche Forschungen zum Bau von Atombomben für einen möglichen künftigen Gebrauch aufbewahrt zu haben.

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China und Russland größte Bedrohung

China und Russland stellen die größten Risiken für die Vereinigten Staaten dar und seien so eng verbündet wie seit Jahrzehnten nicht.

Während Peking und Moskau versuchen, ihre globale Reichweite zu erweitern, ziehen sich einige amerikanische Verbündete als Reaktion auf die sich ändernde US-Sicherheits- und Handelspolitik von Washington zurück.

"Das internationale System nach dem Zweiten Weltkrieg gerät angesichts der anhaltenden Bedrohungen durch Cyber- und Massenvernichtungswaffen, des Wettbewerbs im Weltraum und regionaler Konflikte zunehmend unter Druck", sagte Coats.

"China, Russland, der Iran und Nordkorea nutzen zunehmend Cyber-Operationen, um sowohl Köpfe als auch Maschinen auf eine wachsende Anzahl von Wegen zu bedrohen - um Informationen zu stehlen, unsere Bürger zu beeinflussen oder kritische Infrastrukturen zu stören."

Coats sagte auch, dass US-Gegner wahrscheinlich bereits versuchen, sich in die Wahl 2020 in den USA einzumischen, indem sie ihre Fähigkeiten verfeinern und neue Taktiken hinzufügen.

Er fügte hinzu, dass sich Russlands Social-Media-Bemühungen weiterhin darauf konzentrieren werden, die sozialen und ethnischen Spannungen zu verschärfen, das Vertrauen in die Behörden zu untergraben und Politiker zu kritisieren, die antirussische Positionen vertreten.

(rt/dpa)

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