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Schweiz und Iran entwickeln Zahlungskanal zur Umgehung von US-Sanktionen

Schweiz und Iran entwickeln Zahlungskanal zur Umgehung von US-Sanktionen
Die Schweiz und der Iran haben einen Zahlungskanal zur Umgehung der US-Sanktionen entwickelt. Dieser Finanzmechanismus soll die Aufrechterhaltung des Handels zwischen den beiden Staaten ermöglichen. Das sagte der Chef der gemeinsamen Handelskammer beider Länder.

Ein spezieller Finanzmechanismus zur Aufrechterhaltung der Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Iran soll bereit für die Umsetzung sein. Dies verkündete Sharif Nezam-Mafi, der Leiter der gemeinsamen Handelskammer der beiden Länder.

Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur IRNA, dass die neue Clearingstelle genutzt wird, um Irans Öltransaktionen mit seinen wichtigsten asiatischen Rohstoffkunden – Indien, China und Südkorea – zu erleichtern. Der Chef der Iran-Swiss Chamber of Commerce erklärte:

Derzeit gibt es in Europa kein Geld, das dem Iran gehört. Der größte Teil des iranischen Geldes fließt nach Indien, China und Südkorea, die iranisches Rohöl importieren.

Laut Nezam-Mafi wird der Schweizer Finanzkanal seine Arbeit aufnehmen, sobald iranische Ölgelder von Asien nach Europa fließen. Der Schweizer Botschafter in Teheran, Marcos Lightner, sagte gegenüber IRNA, dass beide Seiten neben der Special Purpose Vehicle (SPV) einen unabhängigen Zahlungskanal vorbereiten. Er wies darauf hin, dass die Schweiz, obwohl sie nicht Mitglied der Europäischen Union ist, die Frage der Umsetzung des SPV konsequent verfolgt. Der Diplomat betonte, dass die europäischen Länder versuchen, das iranische Atomabkommen aufrechtzuerhalten.

Der neue Zahlungskanal zwischen dem Iran und der Schweiz soll die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik umgehen, nachdem Washington das Atomabkommen mit Teheran von 2015 im vergangenen Jahr aufhob.

Die Europäische Union arbeitet ebenfalls an einem Finanzmechanismus, um den Nicht-US-Dollar-Handel mit dem Iran zu erleichtern und die Sanktionen der USA zu umgehen. Sie hofft, dass die im September angekündigte SPV den Atomvertrag am Leben erhalten wird. Ausländischen Unternehmen soll eine Möglichkeit gegeben werden, mit dem Land zu handeln, ohne gegen die Sanktionen Washingtons zu verstoßen.

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