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Studie: Mehr als 14 Millionen Menschen in Großbritannien leben in Armut

Studie: Mehr als 14 Millionen Menschen in Großbritannien leben in Armut
Während in Großbritannien mehr als 14 Millionen Menschen arm sind, sind laut einer aktuellen Studie mehr als vier Millionen Menschen im Land von tiefer Armut betroffen. Sieben Millionen Menschen, darunter 2,3 Millionen Kinder, leben in dauerhafter Armut.

Mehr als vier Millionen Menschen im Vereinigten Königreich sind mit einem Einkommen, das mindestens 50 Prozent unter dem offiziellen Existenzminimum liegt, in tiefer Armut gefangen.

An Bord des britischen Kriegsschiffs HMS Albion (Symbolbild).

Außerdem seien von sogenannter dauerhafter Armut sieben Millionen Menschen im Königreich betroffen, darunter 2,3 Millionen Kinder, was bedeutet, dass sie seit mindestens zwei der letzten drei Jahre in Armut leben. Das geht auf eine aktuelle Studie der Social Metrics Commission zurück, einer unabhängigen Organisation, die sich mit Armut im Land befasst und andere Indikatoren nutzt als die Regierung. Insgesamt leben demnach mehr als 14 Millionen Briten in Armut.

Die Anzahl von Härtefällen ist laut der Kommission vor allem unter Kindern, größeren Familien, Alleinerziehenden und Rentnern in den letzten Jahren stark angestiegen.

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Die Ergebnisse spiegeln Bedenken über das Wiederauftreten extremer Armut – der sogenannten Notlage –, wider, in der sich laut separaten Untersuchungen mindesten 1,5 Millionen Menschen in Großbritannien befinden, nachdem Sozialleistungen gekürzt wurden und Mieten steigen.

Laut dem aktuellen Bericht ist eine Behinderung einer der stärksten Faktoren für Armut.

Die Kommission rief die neue Regierung auf, sich umgehend mit der Problematik zu befassen, es bestehe dringender Handlungsbedarf:

Es ist an der Zeit, unseren Umgang mit Kindern zu überdenken und in unsere Kinder als die Zukunft unserer Nation zu investieren", so die Vorsitzende.

Derweil hat die britische Regierung anscheinend genügend Ressourcen, um Militär in die ferne Straße von Hormus mit dem Ziel zu entsenden, dort die "Freiheit der Schifffahrt" zu verteidigen. Außerdem konzentriert der neue Premierminister Boris Johnson sich und die nationalen Ressourcen derweil auf die größte Werbekampagne seit dem Zweiten Weltkrieg, um Großbritannien über alle möglichen Kanäle auf einen Brexit ohne Abkommen vorzubereiten, wie der Telegraph am Montag berichtete. Nur für die Werbung werden demnach allein in den kommenden drei Monaten um die 100 Millionen britische Pfund bereitgestellt.

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