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Britisches Militär will für "Freiheit der Schifffahrt" in Straße von Hormus sorgen

Britisches Militär will für "Freiheit der Schifffahrt" in Straße von Hormus sorgen
An Bord des britischen Kriegsschiffs HMS Albion (Symbolbild).
Um die Freiheit der Schiffahrt zu verteidigen, wird künftig die Royal Navy britische Schiffe durch die Meerenge von Hormus begleiten.

Nach den Vorfällen festgesetzter Tanker will die Royal Navy künftig britische Schiffe durch die Meerenge von Hormus begleiten, um "die Freiheit der Schifffahrt zu verteidigen".

Die Fregatte Augsburg bei ihrer Rückkehr von einer Mission im Mittelmeer im Februar 2019


Die Royal Navy wurde beauftragt, Schiffe mit britischer Flagge durch die Meerenge von Hormus zu begleiten, entweder einzeln oder in Gruppen, sollte ihre Durchfahrt rechtzeitig angekündigt werden", so ein Sprecher der britischen Regierung. "Die Freiheit der Schifffahrt ist entscheidend für das globale Handelssystem und die Weltwirtschaft, und wir werden alles tun, um sie zu verteidigen."

Eine solche Mission wurde bereits durchgeführt, berichtete Sky News unter Berufung auf Quellen in der Schifffahrtsindustrie. Demnach war die HMS Montrose von Mittwochabend bis Donnerstag an einer Mission beteiligt.

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Dies sei eine Übergangslösung, bis es eine internationale Koalition im Golf aufgestellt sei, die entweder von Europa koordiniert, jedoch unabhängig von den USA, oder aber gemeinsam mit den USA geführt werden soll.

Wohl auf Bitte Londons hat auch die Bundesregierung am Donnerstag signalisiert, an einer Militärkoalition zu beteiligen. Ein für den Einsatz benötigtes Mandat will die Bundesregierung dem Parlament zur Abstimmung vorlegen.

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Jeremy Hunt, der bis zur Umbildung des britischen Kabinetts durch den neuen Premierminister Boris Johnson noch Außenminister war, hatte in dieser Funktion eine Art internationale Seestreitkräfte für die Region vorgeschlagen und argumentiert, dass diese unter europäischer Leitung mehr Unterstützung finden würde als unter jener der USA, weil Washington anders als europäische Staaten das iranische Atomabkommen aufgekündigt hat.

Der iranische Vizepräsident Eshagh Dschahangiri hingegen sagte, jede internationale Koalition zum Schutz des Golfs würde nur Unsicherheit bringen.


Es ist nicht notwendig, eine Koalition zu bilden, denn diese Art von Koalitionen und die Präsenz von Ausländern in der Region allein schafft Unsicherheit", sagte er. "Und abgesehen von der zunehmenden Unsicherheit wird sie nichts bewirken."

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif betonte, dass der Iran für "Sicherheit und Freiheit der Schifffahrt" in der Region verantwortlich sei.

Die Iranische Revolutionsgarde beschlagnahmte am vergangenen Freitag ein unter britischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus, weil dieses gegen geltendes Seerecht verstoßen habe. Diesem Vorfall ging die Beschlagnahmung eines iranischen Öltankers vor der Küste von Gibraltar durch Großbritannien voraus, der angeblich Öl nach Syrien transportieren wollte, was gegen die EU-Sanktionen verstoßen hätte.

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