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USA entsenden schweres Militärgerät und 3.000 Einheiten nach Saudi-Arabien

USA entsenden schweres Militärgerät und 3.000 Einheiten nach Saudi-Arabien
General Kenneth F. McKenzie Jr., Kommandant des US-Zentralkommandos (CENTCOM), begrüßt saudische Militärs während seines Besuchs auf einer Militärbasis in al-Kharj in Zentralsaudi-Arabien, Juli 2019..
Am Freitag bestätigte das Pentagon die Entscheidung der USA, weitere 3.000 Einheiten sowie schwere Militärausrüstung nach Saudi-Arabien zu entsenden. Das geht aus Medienberichten und einer Erklärung des US-Verteidigungsministeriums hervor.

Kurz nach der offiziellen Verlautbarung des US-Präsidenten Donald Trump, es sei an der Zeit für sein Land, aus den endlosen Kriegen im Nahen Osten herauszukommen, bestätigte das US-Verteidigungsministerium am Freitag die Entscheidung, den Einsatz zusätzlicher US-Streitkräfte und schweren Militärgeräts in Saudi-Arabien zu genehmigen.

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Bereits im September wurde berichtet, dass die USA einige Flugabwehrraketensysteme vom Typ Patriot und mehrere hundert Soldaten in Saudi-Arabien einsetzen.

Donald Trump präsentierte am Montag im Weißen Haus Pressevertretern seine Unterschrift unter den neu erlassenen Sanktionen gegen den Iran.

Die am Freitag angekündigte "Unterstützung" soll unter anderem zwei Patriot-Raketenbatterien, das Raketenabwehrsystem THAAD (Terminal-High-Altitude-Area-Defence-Raketensystem) sowie Jagdgeschwader und weitere 3.000 Einheiten umfassen.

Seit Mai habe das US-Verteidigungsministerium die Zahl der Streitkräfte für den zuständigen Verantwortungsbereich des US-Zentralkommandos um rund 14.000 erhöht – als Investition in die regionale Sicherheit, heißt es in der Erklärung des Pentagon.

Weiter heißt es darin:

Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem iranischen Regime an.

Man werde aber ausreichend Kräfte in der Region vorhalten, um auf Krisen zu reagieren und um Truppen sowie Interessen der USA zu schützen. Die USA machen den Iran für die Angriffe auf saudische Öl-Anlagen Mitte September verantwortlich. Teheran wies die Anschuldigungen zurück.

Seit der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens durch die US-Regierung im vergangenen Jahr nehmen die Spannungen zwischen Washington und Teheran immer weiter zu. Die USA wollen den Iran mit harten Sanktionen und einer Politik des "maximalen Drucks" unter anderem dazu bewegen, einem neuen Abkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen.

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