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Explosion auf iranischem Tanker verursacht Ölpest in der Nähe saudischer Hafenstadt

Explosion auf iranischem Tanker verursacht Ölpest in der Nähe saudischer Hafenstadt
Symbolbild
In der Nähe der saudischen Hafenstadt Dschidda hat eine Explosion an Bord eines iranischen Tankers eine Ölpest verursacht. Das Öl des Tankers fließt ins Rote Meer. Die Explosion könnte durch einen terroristischen Angriff ausgelöst worden sein.

Die Explosion ereignete sich der Nachrichtenagentur ISNA zufolge am Rumpf des Schiffes rund 120 Kilometer vor der Hafenstadt Dschidda und verursachte Schäden an seinen beiden Haupttanks. Das Öl sei ins Rote Meer ausgetreten. Der Tanker wird von der staatlichen iranischen Ölgesellschaft (NIOC) betrieben. 

Lokale Medien zitieren nicht benannte iranische Experten, die davon ausgehen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Terroranschlag handeln könnte. Laut iranischen Quellen sollen zwei Raketen Schäden an dem Tanker verursacht haben.

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Das NIOC muss die Medienberichte noch bestätigen. Das vom iranischen Erdölministerium beaufsichtigte Unternehmen ist ausschließlich für die Öl- und Gasexploration verantwortlich. 

Laut der iranischen Nationalen Tankergesellschaft (NITC) handelt es sich bei dem Schiff um die "Sabiti". Der Tanker habe sich auf dem Weg zum Sueskanal in Richtung Syrien befunden. Einigen Berichten zufolge soll es sich um einen Raketenangriff gehandelt haben, allerdings liegen dafür keine bestätigte Erkenntnisse vor. Es ist der dritte Vorfall in den vergangenen sechs Monaten, in dem ein iranischer Tanker im Roten Meer angegriffen beziehungsweise festgesetzt wurde. 

Die USA haben in den letzten Monaten den Iran für Angriffe auf Öltanker in der Region verantwortlich gemacht. Seit dem Austritt der USA aus dem Nuklearabkommen (JCPOA) haben sich die Beziehungen zwischen Washington und Teheran stetig verschlechtert. Auch hinter den Drohnen- und Raketenangriffen auf Öl- und Gasanlagen in Saudi-Arabien sehen die Vereinigten Staaten den Iran. 

Nach offiziellen Angaben gab es bei diesem Angriff keine Verletzte oder Todesopfer. Auch das Leck konnte bereits geschlossen werden, sodass kein weiteres Erdöl mehr ins Meer fließt, heißt es weiter. 

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