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Handelsminister: Russland gibt US-Dollar bei militärischen Verträgen zugunsten lokaler Währungen auf

Handelsminister: Russland gibt US-Dollar bei militärischen Verträgen zugunsten lokaler Währungen auf
Moskau lässt fortan den Dollar bei großen Waffengeschäften fallen und wechselt zum russischen Rubel und den jeweiligen nationalen Währungen seiner Partner, so der Handelsminister des Landes, Denis Manturow.

"Wir verwenden verschiedene Systeme, einschließlich der Abrechnung in Rubel", erklärte Manturow in einem Interview mit der russischen Tageszeitung RBC. "Die nationalen Währungen unserer Partner werden zusammen mit den an der Börse gekauften Rubel verwendet."

Der Minister betonte, dass alle Verträge über die Lieferung der Flugabwehrraketensysteme S-400 entweder in Rubel oder in den lokalen Währungen der Käuferländer abgeschlossen werden. Bisher wurden mit Indien, der Türkei und China Lieferverträge über die Luftverteidigungssysteme abgeschlossen.

Die indische Regierung hat sich Anfang Oktober mit Russland auf die Lieferung von S-400-Systemen geeinigt. Der Deal im Wert von 5,4 Milliarden Dollar wurde während des zweitägigen Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Neu-Delhi abgeschlossen. Indien plant außerdem auch den Kauf von russischen T-14 Armata-Panzern und Lenkflugkörperfregatten. In Zusammenarbeit mit Russland will man in Indien auch die Entwicklung von U-Booten und Kampfjets der nächsten Generation voranbringen.

Im Dezember 2017 haben die Türkei und Russland einen Deal im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar über den Kauf von zwei in Russland hergestellten S-400-Einheiten abgeschlossen. China war die erste ausländische Nation, die überhaupt S-400-Systeme kaufte. Peking hatte bereits 2014 den Vertrag über die Lieferung von bis zu acht Einheiten des S-400-Systemen unterzeichnet. Der Auftragswert wurde auf rund 3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im September verhängte das US-Außenministerium Sanktionen gegen das chinesische Militär wegen des Ankaufs russischer Militärgüter.

Das S-400 ist ein Langstrecken-Luftverteidigungssystem, das entwickelt wurde, um strategisch wichtige Standorte wie wichtige Infrastrukturobjekte, militärische Einheiten oder Abschusssilos für ballistische Raketen gegen feindliche Flugzeuge und Raketen zu schützen. Das System ist in der Lage, mehrere Luftziele auf eine extrem große Reichweite von bis zu 400 Kilometern zu zerstören.

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