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Russland: Nationaler Vermögensfonds konnte dank OPEC-Abkommen verdoppelt werden

Russland: Nationaler Vermögensfonds konnte dank OPEC-Abkommen verdoppelt werden
Der russische Nationale Vermögensfonds hat deutlich von dem Abkommen zwischen Russland und der OPEC profitiert. Das teilte der Chef des russischen Direktinvestitionsfonds mit. Dank einer neuen Haushaltsregelung habe sich der Vermögensfonds innerhalb des Jahres verdoppelt.

Das Abkommen zwischen Russland und der Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) zur Reduzierung der Ölproduktion hat der gesamten russischen Wirtschaft und derem Nationalen Vermögensfonds (NWF) enorme Vorteile gebracht. Darauf wies der Leiter des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hin. Er sagte:

Bei der Opec+-Konferenz in Wien wurde am 2. Juli die Verlängerung der Ölförderkürzung für weitere neun Monate vereinbart.

Der Nationale Vermögensfonds stieg von 4,04 Billionen Rubel [ungefähr 65,2 Milliarden US-Dollar] auf 7,7 Billionen Rubel [ungefähr 124,3 Milliarden US-Dollar], so dass sich der NWF im Laufe des Jahres sogar verdoppelt hat. Dies deutet weitgehend darauf hin, dass die NWF-Ressourcen durch die Fiskalregelung genau aus dem OPEC+-Deal stammen, wodurch unsere Reserven um das Doppelte erhöht wurden.

Laut Dmitrijew hat der russische Haushalt seit der Umsetzung der Produktionskürzungen direkt sieben Billionen Rubel (rund 112,9 Milliarden US-Dollar) hinzugewonnen, wobei das NWF-Vermögen nicht berücksichtigt ist.

Die Gruppe der 24 großen Ölproduzenten, zu denen auch Russland gehört, versucht seit dem Jahr 2017, ein Öl-Überangebot zu beseitigen und die Preise durch kollektive tägliche Produktionskürzungen zu stützen. Die Maßnahmen wurden im Dezember erhöht, wobei die kollektiven täglichen Produktionskürzungen auf 1,7 Millionen Barrel pro Tag festgelegt wurden und voraussichtlich bis zum Rest des Jahres 2020 beibehalten werden sollen.

Höhere Ölpreise kommen russischer Wirtschaft zugute

Auch die russische Wirtschaft hat von den höheren Ölpreisen profitiert. In den letzten Jahren hat Moskau die sogenannte Haushaltsregel durchgesetzt, die vorsieht, dass wenn die Ölpreise höher als 42 US-Dollar pro Barrel sind, die zusätzlichen Gelder aus den Rohöl- und Gasexporten an den NWF überwiesen werden.

So könnte das OPEC+-Abkommen Russland bei der finanziellen Umsetzung verschiedener nationaler Projekte helfen, da die RDIF diese zusätzlichen Mittel in diese Projekte investieren konnte. Dmitrijew:

Dies ist eine revolutionäre Geschichte, wenn das Abkommen nicht nur in den Haushalt kommt, sondern auch die Reserven stark erhöht.

Mehr zum Thema - Wall Street Journal: OPEC will formelle Allianz mit Russland zur Steuerung des globalen Ölmarktes

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