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Wall Street Journal: OPEC will formelle Allianz mit Russland zur Steuerung des globalen Ölmarktes

Wall Street Journal: OPEC will formelle Allianz mit Russland zur Steuerung des globalen Ölmarktes
OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo, der saudische Energieminister Khalid al-Falih und der russische Energieminister Alexander Novak nehmen am 21. Januar 2018 an der 7. Sitzung des Gemeinsamen Ministeriellen Überwachungsausschusses der OPEC in Muscat teil.
Saudi-Arabien und seine Verbündeten in der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) versuchen Berichten zufolge, die Partnerschaft mit den von Russland geführten Ölproduzenten zu vertiefen. Riad möchte einen neuen formalen Pakt mit Moskau schließen.

Das Wall Street Journal zitiert OPEC-Beamte, wonach Ende dieses Monats auf dem kommenden Treffen in Wien der Vorschlag zur Umwandlung des Ölkartells diskutiert werden könnte. Dies zielt darauf ab, den globalen Ölmarkt angesichts der Weigerung der USA zur Drosselung ihrer Produktion besser zu steuern.

Eine solche Idee zur Formalisierung des Zusammenschlusses zwischen der OPEC und anderen großen Ölproduzenten wurde jedoch nicht von allen Mitgliedern des Kartells begrüßt. Der Schritt ist Berichten zufolge auf Widerstand aus dem Iran gestoßen, da er befürchtet, dass Moskau und Riad die Kontrolle über die Gruppe übernehmen würden. Teheran arbeitet seit Jahren mit Moskau zusammen, steht aber mit seinem regionalen Rivalen Saudi-Arabien in Konflikt.

Russland ist nicht Mitglied der OPEC, hat aber mit der Organisation im Rahmen des sogenannten OPEC-Plus-Abkommens zusammengearbeitet, um den Ölmarkt zu stabilisieren und die Rohölpreise zu stützen. Nach Monaten sinkender Ölpreise einigten sich einerseits die 15-köpfige Allianz und andererseits die von Russland geführten Nicht-OPEC-Verbündeten im vergangenen Dezember darauf, die Produktion deutlich zu reduzieren.

Die Idee, eine gemeinsame Kooperationsstruktur mit der OPEC aufzubauen, kursierte in den Medien bereits im vergangenen Jahr. Im Dezember gab das russische Energieministerium aber diesen Vorschlag auf und sagte, dass jede offizielle Allianz allen Akteuren auf dem Markt nur neue Kopfschmerzen bereiten würde. Gleichzeitig betonte das Ministerium neuerlich, dass die Zusammenarbeit zwischen der OPEC und den verbündeten großen Ölproduzenten fortgesetzt wird.

Im Januar gab der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate bekannt, die Mitglieder und die verbündeten Länder seien bereit, das Kürzungsabkommen zu verlängern, wenn die vereinbarten Kürzungen der OPEC von 1,2 Millionen Barrel pro Tag nicht ausreichen würden. Aber die bereits eingeleiteten Maßnahmen haben sich schon auf den Markt ausgewirkt, so dass die Rohölpreise zum Wochenanfang auf den höchsten Stand seit Ende November 2018 gestiegen sind.

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