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Massaker in USA: Schütze tötet zwölf Menschen in Stadtverwaltung von Virginia Beach

Massaker in USA: Schütze tötet zwölf Menschen in Stadtverwaltung von Virginia Beach
Massaker in USA: Schütze tötet zwölf Menschen in Stadtverwaltung von Virginia Beach
Ein städtischer Angestellter dringt in ein Gebäude der Stadtverwaltung von Virginia Beach in den USA ein und eröffnet sofort das Feuer. Der Mann schießt wahllos auf Menschen. Der Schütze tötet zwölf Personen. Die Polizei beschreibt den Tatort später als "Kriegsgebiet".

Bei einem erneuten Massaker in den USA hat ein Schütze in Virginia Beach im Bundesstaat Virginia mindestens zwölf Menschen getötet. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen, als der Mann in einem Gebäude der Stadtverwaltung das Feuer eröffnete. Nach einem langen Schusswechsel wurde der bewaffnete Einzeltäter von der Polizei erschossen.

Active Shooter Response Training, Denver, USA, 2. April 2016.

Wie der der örtliche Polizeichef Jim Cervera sagte, sei der mutmaßliche Täter seit langem bei der Stadt angestellt gewesen. Der Schütze sei am Freitagnachmittag in das Verwaltungsgebäude eingedrungen und habe mit seiner großkalibrigen Handfeuerwaffe wahllos auf Menschen in allen drei Stockwerken des Gebäudes geschossen. Er sei mit mehreren übergroßen Magazinen ausgerüstet gewesen. Als Polizisten eintrafen, habe der Schütze auch auf sie geschossen. Ein Polizist sei getroffen worden, seine Schutzweste habe ihm das Leben gerettet. Der Tatort könne "am besten als Kriegsgebiet" beschrieben werden.

Das ist der verheerendste Tag in der Geschichte von Virginia Beach", erklärte Bürgermeister Bobby Dyer am Freitagabend.

Der lokale Sender WAVY berichtete, bei dem mutmaßlichen Täter habe es sich um einen städtischen Angestellten gehandelt, dem am Donnerstag gekündigt worden sei. Eine städtische Angestellte, die sich bei dem Angriff im Gebäude aufhielt, sagte dem Sender, sie habe Schreie und Schüsse gehört und den Notruf angerufen. Sie und ihre Kollegen hätten die Tür mit einem Schreibtisch blockiert. "Wir haben nur gehofft, dass es bald vorbei sein wird."

Die Tat sorgte für Entsetzen in den USA. Virginias Gouverneur Ralph Northam reiste am Freitag nach Virginia Beach und bekundete den Angehörigen der Opfer sein Beileid. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden.

In den USA kommt es unter anderem wegen der laxen Waffengesetze immer wieder zu tödlichen Angriffen, bei denen Täter wahllos auf Menschen schießen. So hat etwa im Oktober 2017 ein Mann in Las Vegas das Feuer auf ein Musikfestival eröffnet und 59 Menschen getötet. Bemühungen von Organisationen, strengere Waffengesetze zu erkämpfen, scheitern am Widerstand konservativer Politiker und der Waffenlobbyorganisation NRA. (dpa)

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