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Niederländischer Hacker: Zugang zu Donald Trumps Twitter-Konto mit leicht zu erratendem Passwort

Niederländischer Hacker: Zugang zu Donald Trumps Twitter-Konto mit leicht zu erratendem Passwort
Zugang zu dem Twitter-Konto von Donald Trump mit erratenem Passwort
Einem niederländischen IT-Profi, der sich als ethischen Hacker bezeichnet und Sicherheitslücken aufdeckt, soll es in der vergangenen Woche gelungen sein, Zugang zu dem wohl wichtigsten Twitter-Konto weltweit zu bekommen - das Passwort war demnach eher leicht zu erraten.

Wenige Wochen vor der US-Präsidentenwahl warnte Twitter vor Cyberattacken und forderte zahlreiche US-amerikanische Politiker und Journalisten dazu auf, ihre Accounts mit sicheren Passwörtern zu schützen. Betroffen seien unter anderem Regierungsmitarbeiter und Kongressabgeordnete sowie Gouverneure von Bundesstaaten und führende Medien, teilte Twitter im September mit.

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Deshalb werde geprüft, ob ihr Passwort komplex genug ist, um als sicher zu gelten. Sollte dies nicht der Fall sein, würden sie aufgefordert, es zu ändern. Außerdem werde Twitter ihnen nachdrücklich den Einsatz der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung empfehlen, bei der zur Anmeldung auf einem neuen Gerät ein zusätzlicher Code notwendig ist. Doch an einer der hochrangigen Personen, die damit angesprochen werden sollten, scheint dies vorbeigegangen zu sein: Präsident Donald Trump nutzt den Kurznachrichtendienst aktiv und hat mehr als 87 Millionen Follower.

Zwar hatte Donald Trump selbst behauptet, dass das Hacken von Konten nur möglich sei, wenn jemand einen IQ von 197 habe und bereits 15 Prozent des Passworts bekannt sei.

Doch muss man wohl kein GRU-Offizier sein, um den Zugang zum favorisierten Sprachrohr des US-Präsidenten zu knacken. Einem holländischen Sicherheitsforscher ist es offenbar in der vergangenen Woche gelungen, sich in den Twitter-Account @realDonaldTrump, wie sich der US-Präsident dort nennt, einzuloggen.

Victor Gevers, der sich als ethischen Hacker bezeichnet und als solcher von anderen Sicherheitsexperten anerkannt wird, hatte damit Zugang zu Trumps persönlichen Nachrichten, konnte Tweets in seinem Namen posten und das Profil ändern. Davon machte er Screenshots, die laut niederländischen Sicherheitsexperten glaubwürdig sind, wie die Tageszeitung de Volkskrant berichtet.

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Gevers benachrichtigte demnach die US-amerikanischen Regierungsstellen über die Sicherheitslücke und wurde vom US-amerikanischen Geheimdienst in den Niederlanden kontaktiert, der auch für die Sicherheit des amerikanischen Präsidenten verantwortlich ist und den Vorfall ernst nahm.

Dies ist nicht das erste Mal, dass es niederländischen Hackern gelungen ist, Trumps Twitter-Account zu übernehmen. Das erste Mal war es vor vier Jahren, kurz vor den Wahlen 2016, drei Hackern gemeinsam gelungen, Trumps Passwort abzurufen und auf sein Konto zuzugreifen. Gevers war einer von ihnen und zeigt sich verwundert, dass es jetzt erneut funktioniert hat.

Als Motivation für den aktuellen Versuch, Trumps Konto zu hacken, diente dem Niederländer die Berichterstattung in den USA über Hunter Biden. Eine Festplatte, die dem Sohn des Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gehörte, wurde demnach gestohlen oder gehackt, Hunter Biden soll ein leicht zu erratendes Passwort verwendet haben (Hunter02). Gevers hielt dies für unwahrscheinlich. Neben Trumps Account habe er sich daraufhin die Zugänge von Susan Rice, der ehemaligen nationalen Sicherheitsberaterin der USA, und Joe Biden angesehen.

Beim fünften Versuch einer Reihe von erratenen Passwörtern gelang ihm dem Bericht zufolge der Zugang zu dem wohl bedeutendsten Twitter-Konto weltweit mit dem Passwort "maga2020!" (kurz für "Make Amerika Great again!").

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