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Erdoğan: Zieht euch auf die von uns bestimmten Linien zurück – sonst rollen eure Köpfe!

Erdoğan: Zieht euch auf die von uns bestimmten Linien zurück – sonst rollen eure Köpfe!
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nutzt immer wieder gerne martialische Worte, um seinen Anliegen Nachdruck zu verleihen, (Symbolbild)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat heute auf einer Veranstaltung Drohungen gegen Syrien ausgesprochen. Die syrischen Streitkräfte müssten sich auf die von Ankara bestimmte Linie zurückziehen, sonst würden sie bald keine Köpfe mehr haben.

Im Konfilkt um die syrische Provinz Idlib spitzt sich auch die Rhetorik immer weiter zu. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat auf einer Veranstaltung seiner regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) massive Drohungen gegen das Nachbarland Syrien ausgesprochen:

Wenn sie sich nicht sofort hinter die von der Türkei bestimmten Grenzen zurückziehen, werden sie nach einer Weile keine Köpfe mehr haben", erklärte der türkische Staatschef martialisch.

Die Türkei habe erst neu angefangen, jenen ihre Stärke zu zeigen, die versuchen würden, das Land aufgrund seiner vermeintlichen Schwäche auszubeuten. Die angeblichen Verluste, die die türkische Armee den syrischen Streitkräften zugefügt hätten, seien erst ein Anfang. Einige hätten die Türkei mit anderen Ländern in der Region verwechselt, die – so Erdoğan – zwar auf dem Papier existieren würden, die jedoch keine reale Macht hätten.

Man werde diesen Uneinsichtigen zeigen, dass die Türkei ein Staat sei, der bereit sei, Opfer zu bringen, aber nicht bereit sei, sein Haupt zu senken. 

Trotz dieser aggressiven Rhetorik erklärte Erdoğan, dass die türkische Führung traurig über die Eskalation in Idlib ist.

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Wegen der syrischen Provinz Idlib ist es in den vergangenen Wochen zu einer dramatischen Eskalation der regionalen Konflikte gekommen. Aufgrund von wiederholten Angriffen von dortigen islamistischen Kämpfern, die von der Türkei aus unterstützt werden, sahen sich syrische Regierungstruppen gezwungen, eine Offensive zu starten. Es kam zu Kämpfen zwischen türkischen Truppen, die in Syrien offiziell nur als Beobachter einer Waffenruhe stationiert sind, und den regulären Truppen Syriens.

Letzte Woche starben bei einem Angriff auf türkische Stellungen Dutzende Soldaten. Ursprüngliche Meldungen, die von einem russischen Luftschlag berichteten, erwiesen sich als falsch. Im Februar starben ebenfalls zwei türkische Soldaten, und zwar bei einem Luftangriff russischer Streitkräfte in Idlib. Die türkischen Soldaten waren, wie Videos des russischen Verteidigungsministeriums zeigten, an einer Offensive gegen syrische Stellungen beteiligt.

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