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Trotz US-Druck: Russland startet S-400-Produktion für Indien

Trotz US-Druck: Russland startet S-400-Produktion für Indien
Symbolbild
Russland hat mit der Produktion einer von S-400-Raketenabwehrsystemen für Indien begonnen und damit einen Vertrag zwischen beiden Ländern einen Schritt näher an die Verwirklichung gebracht – trotz fieberhafter Proteste und Drohungen aus Washington.

Der russische Rüstungskonzern Almas-Antei habe mit der Herstellung der S-400-Systeme für Indien begonnen, hat der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow erklärt. Russland werde die S-400 innerhalb des vertraglich festgelegten Zeitrahmens an Indien liefern. In Indien seien bereits Ausbildungszentren eingerichtet worden, um das indische Personal im Umgang mit dem Raketensystem vorzubereiten, fügte er hinzu.

(Symbolbild: Langstrecken-Mehrzweckjäger Suchoi Su-30MKI der indischen Luftwaffe auf der Messe AeroIndia in Bengaluru, 20. Februar 2019)

Im Allgemeinen werden alle von den Parteien eingegangenen Verpflichtungen, einschließlich der Zahlung, in vollem Umfang erfüllt.

Seit Moskau und Neu-Delhi im Jahr 2018 einen Vertrag im Wert von über 5,43 Milliarden Dollar für fünf S-400-Einheiten abschlossen, unternahm Washington zahlreiche Versuche, das Abkommen zu torpedieren. So warnten die USA Indien davor, dass dieser Schritt die "Interoperabilität" des Landes mit US-amerikanischen Systemen einschränken könnte und manchmal sogar Wirtschaftssanktionen andeutete.

Ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums sagte Journalisten im vergangenen Monat, dass, sollte Neu-Delhi den Kauf durchziehen, "die Gefahr der Anwendung von Sanktionen" im Rahmen des sogenannten "Countering America's Adversaries Through Sanctions Act" (CAATSA) besteht. Der CAATSA ist ein US-amerikanisches Gesetz, mit dem die USA verhindern wollen, dass ihre Verbündeten Waffengeschäfte mit Russland abschließen.

Trotz des Drucks aus dem Ausland bestand Indien weiter darauf, dass es seine militärischen Einkäufe eigenständig durchführt. Neu-Delhi erklärte, diese Entscheidung würde weder von den Vereinigten Staaten noch von einem anderen ausländischen Land getroffen werden.

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Auch andere Länder werden von den USA aufgrund von Rüstungsgeschäften mit Russland unter Druck gesetzt. So kamen etwa Pläne der Türkei zur Beschaffung des S-400 in Washington ebenfalls nicht gut an. Die USA warfen Ankara aus ihrem F-35-Programm mit dem Argument, das S-400-System sei nicht kompatibel mit dem US-Tarnkappenjäger oder anderen Militärsystemen der NATO. Wie Indien weigerte sich die Türkei jedoch ebenfalls, den Multimilliarden-Dollar-Deal aufzugeben.

Die S-400, die zum Abfangen gegnerischer Raketen und Flugzeuge entwickelt wurde, ist Russlands fortschrittlichste Langstrecken-Luftverteidigungsplattform, die für den Export zur Verfügung steht.

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