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China kritisiert USA: Heizen Spannungen im Nahen Osten mit "militärischem Interventionismus" an

China kritisiert USA: Heizen Spannungen im Nahen Osten mit "militärischem Interventionismus" an
China hat den USA eine destabilisierende Präsenz im Nahen Osten vorgeworfen und die wachsende Feindseligkeit zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran als Bedrohung der regionalen Sicherheit bezeichnet. Peking rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf.

Die USA sollten ihre militärische Macht nicht missbrauchen, betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang bei einer Pressekonferenz am Montag. Außerdem forderte er Washington und Teheran auf, Zurückhaltung zu üben, um eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden.

Chinas Außenminister Wang Yi und sein iranischer Amtskollege Mohammad Dschawad Sarif bei einem Treffen am 31. Dezember 2019 in Peking

Die Stellungnahme erfolgte, nachdem der iranische General und Kommandant der al-Quds-Einheit Qassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff getötet wurde. Geng erklärte:

Machtpolitik ist weder populär noch nachhaltig. Das riskante militärische Verhalten der USA in den letzten Tagen verstößt gegen die Grundnormen der internationalen Beziehungen.

Zuvor kritisierte China den gezielten Angriff heftig und bezeichnete das Attentat als Verletzung internationaler Normen und als schweren Schaden für die regionale Stabilität. In einem Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen wies der chinesische Außenminister Wang Yi darauf hin, dass Washington "Militärgewalt missbrauchen" würde, und versprach, dass Peking eine objektive und faire Position einnehmen werde, um zur Verbesserung der Lage im Nahen Osten beizutragen.

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