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Die Schwäne sind gelandet: Zwei russische Tu-160-Langstreckenbomber erstmals in Südafrika

Die Schwäne sind gelandet: Zwei russische Tu-160-Langstreckenbomber erstmals in Südafrika
Die Schwäne sind gelandet: Zwei russische Tu-160-Langstreckenbomber erstmals in Südafrika (Archivbild: Kasan, Republik Tatarstan, Russland, 10. August 2018. Ein Langstreckenbomber Tupolew Tu-160 auf der Flugschau "Ich wähle den Himmel!")
Zwei russische Langstreckenbomber des Typs Tupolew TU-160 sind am Mittwoch an der Waterkloof Air Force Base in Tshwane bei Pretoria angekommen. Dies ist der erste Besuch der russischen Streitkräfte in Südafrika mit solchen Maschinen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hält eine Rede auf der Plenarsitzung des Russland-Afrika-Gipfels 2019 in Sotschi, 23. Oktober 2019.

Der Besuch dient "der Entwicklung der bilateralen militärischen Zusammenarbeit, speziell der Klärung von Einzelheiten bei der Kooperation zwischen der russischen und der südafrikanischen Luftwaffe", erklärte das russische Verteidigungsministerium im Vorfeld. Nach Angaben des Ministeriums flogen die beiden Bomber, die der Volksmund in Russland liebevoll "Weißer Schwan" nennt, über die neutralen Gewässer des Indischen Ozeans, des Kaspischen Meeres und des Arabischen Meeres, wobei während der Reise eine Luftbetankung durchgeführt wurde.

Gegen Ende des Marathonfluges wurden die Maschinen "Wassili Reschetnikow" und "Iwan Jarygin" von südafrikanischen Jagdflugzeugen vom Typ Saab JAS 39 "Gripen" und Schulflugzeugen des Typs BAE "Hawk" empfangen und geleitet.

Weitere Teile der russischen Militärvisite sind neben den Bombern auch militärische Transportflugzeuge: eine Antonow An-124-100 "Ruslan" und eine Iljuschin Il-76, die technisches Personal und Geräte zur Wartung der Tupolew-Langstreckenbomber nach Südafrika brachten.

Generalleutnant Sergei Kobylasch, Befehlshaber der russischen  Fernfliegerkräfte, erklärte, dass solche langen Flüge für russische Piloten bereits "mehr oder weniger üblich" geworden seien – so führten im Januar russische Tu-160-Maschinen einen 15-stündigen Flug über die Arktis durch. Kobylasch bezeichnete die Militärvisite als den "nächsten Schritt der Zusammenarbeit mit unseren Partnern".

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Das Luftwaffenpersonal beider Länder soll sich bei einem Seminar zu Kampf-, Such- und Rettungseinsätzen austauschen.
Der stellvertretende Befehlshaber der Südafrikanischen Luftwaffe, Generalmajor Innocent Buthelezi, empfing den Besuch aus Russland auf dem Luftwaffenstützpunkt Waterkloof. Die Visite ist Teil der normalen bilateralen Zusammenarbeit, da Südafrika und Russland eine lange Beziehung haben.
"Die derzeitigen Aktivitäten dienen dazu, diese Zusammenarbeit zu stärken und ihr Fortbestehen sicherzustellen", erklärte Buthelezi gegenüber Journalisten.
Die Militärvisite der russischen Luft- und Weltraumkräfte in Südafrika findet im Rahmen eines Abkommens zwischen den Verteidigungsministerien der beiden Länder vom 14. Juni 1995 statt, bekräftigte das südafrikanische Verteidigungsministerium.
Die beiden Bomber kamen mit einer Verspätung in Südafrika an – jedoch rechtzeitig zu Beginn des Russisch-Afrikanischen Forums in Sotschi.

Zuvor besuchte die russische Fernfliegerstaffel lediglich ein weiteres Land mit diesen strategischen Langstreckenbombern: Venezuela. In den Jahren 2008 und 2018 führten Tu-160 gemeinsame Manöver mit den venezolanischen Streitkräften durch.

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