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Weltweite Studie zu Kindeswohl: Russland und China holen im Vergleich zu den USA rapide auf

Weltweite Studie zu Kindeswohl: Russland und China holen im Vergleich zu den USA rapide auf
Angesichts fehlender Arbeitsmöglichkeiten in Gaza während der 12-jährigen Blockade sind immer mehr Familien und damit Kinder mit Armut konfrontiert. Mädchen im Flüchtlingslager Jabalya im nördlichen Gaza-Streifen, Palästina, März 2019.
Zwar hat sich die Situation für Kinder nach Einschätzung der Organisation "Save the Children" weltweit verbessert, dennoch gibt es hinsichtlich der jeweiligen Entwicklung große Unterschiede sowie teils starke Diskrepanzen zwischen wirtschaftlich-militärischem Einfluss und Kindeswohl.

Laut einem Bericht, den die Organisation "Save the Children" in dieser Woche veröffentlichte, ist die Situation von Kindern heute im Vergleich zum Jahr 2000 insgesamt besser:

Kinder, die heute geboren werden, haben so gute Chancen wie nie zuvor, gesund, gebildet und geschützt aufzuwachsen und ihr Potenzial voll zu entfalten.

Vor 20 Jahren seien weltweit 970 Millionen Kinder von schlechter Gesundheitsversorgung, Fehlernährung, Kinderarbeit, Teenager-Schwangerschaften oder Gewalt betroffen gewesen. Diese Zahl sei inzwischen auf 690 Millionen gesunken.

Für den Bericht hat die Organisation nach eigenen Angaben Daten zur Lebenssituation von Kindern aus 176 Ländern untersucht und dabei Faktoren wie Armut, Gewalt, frühzeitige Ehe sowie Schwangerschaft verglichen und eine Rangliste erstellt. 

Symbolbild: Kind in Oaxaca, Mexiko

Es zeigen sich teils starke Diskrepanzen zwischen wirtschaftlich-militärischem Einfluss und dem Wohl der Kleinsten in den Gesellschaften.

Kinder in den USA: mehr Schwangerschaften, Hochzeiten und Morde als in China

Denn während die Vereinigten Staaten, eines der reichsten Länder der Welt, weltweit zahlreiche Militärbasen unterhalten und in den kommenden Jahren ein Militärbudget einkalkulieren, das die in diesem Jahr veranschlagten 686 Milliarden Dollar noch übersteigt, hinken sie in Sachen Kindeswohl hinter anderen Ländern hinterher. Insbesondere in ländlichen Gebieten der Vereinigten Staaten ist die Situation bedenklich; knapp jedes vierte Kind wächst laut "Save the Children" dort in Armut auf.

Während die Vereinigten Staaten in den vergangenen 20 Jahren auch Fortschritte machten – mit einem Rückgang bei Teenager-Geburten und einer Verringerung der Zahl der Kinder, die in der Schule fehlen – kamen Russland und China schneller voran. In den letzten 20 Jahren verbesserten sich die Vereinigten Staaten im "End of Childhood"-Index um 32 Punkte, während sich Russland und China um 56 bzw. 80 Punkte von 1.000 möglichen Punkten verbesserten. Deutschland verbesserte sich demnach nur um 13 Punkte.

Die USA teilen sich aktuell Platz 36 mit China, direkt gefolgt von Russland auf Platz 38. Der Bericht stellt zudem fest, dass die USA zwar besser abschneiden als China, wenn es um den Prozentsatz der Kinder geht, die von Unterernährung und Kindersterblichkeit betroffen sind. Gleichwohl gebe es in den Vereinigten Staaten deutlich höhere Raten von Teenager-Schwangerschaften, Kinderhochzeiten und Kindermorde als in China.

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Ganz hinten in der Rangliste stehen Länder südlich der Sahara wie die Zentralafrikanische Republik, der Niger und Tschad. In diesen Ländern erleben die wenigsten Kinder eine echte Kindheit, heißt es.

Außerdem gebe es weiterhin einen "Krieg gegen Kinder", da heutzutage noch jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet lebt.

Die Vorstandsvorsitzende von "Save the Children Deutschland", Susanna Krüger, warnte anlässlich der Vorstellung des Berichts davor, sich auf Erfolgen auszuruhen.

Noch immer haben 690 Millionen Kinder keine Kindheit."

Sie rief die Regierungen zum Handeln auf.

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