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Kleinkind wegen US-Sanktionen gegen Venezuala vom Tode bedroht

Kleinkind wegen US-Sanktionen gegen Venezuala vom Tode bedroht
Venezuela steht unter massiven US-Sanktionen, die vorwiegend das venezolanische Volk treffen. Hunderttausende hätten deshalb keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und viele seien gestorben, heißt es. Auch Familie Guevara ist von den Sanktionen betroffen. Ihre fast zweijährige Tochter droht zu sterben, weil Sanktionen eine Weiterbehandlung der Kleinen nach einer Lebertransplantation unmöglich machen.

Die Familie war mit Unterstützung einer venezolanischen staatlichen Stiftung nach Buenos Aires gezogen, um ihrer Tochter Isabelle die nötige medizinische Behandlung zu ermöglichen. Isabelle leidet an einer angeborenen Krankheit die eine Lebertransplantation erforderte. Die Fortführung ihrer Behandlung ist nun wegen der Sanktionen der USA gegen Venezuela ausgesetzt, da sie nicht mehr alle benötigten Medikamente erhalten kann. Ihr Körper zeigt bereits Abwehrreaktionen gegen die Teilleber, die ihre Mutter ihr gespendet hatte.

Venezuela hat solche medizinischen Behandlungsprogramme bislang aus dem Ölverkauf des Landes finanziert, bis US-amerikanische und europäische Banken im Rahmen der Sanktionen venezolanische Konten mit Milliarden von Dollar einfroren.

Isabellas Vater erklärt: "Der venezolanische Staat hat über die Stiftung sofort alles abgedeckt. Alles, was die Transplantation betrifft, all ihre Medikamente, all die Komplikationen, die sie nach der Transplantation hatte. Sie hatte drei weitere chirurgische Eingriffe. All dies wurde vom Staat über die Stiftung Simón Bolívar bezahlt. Außerdem haben wir Essen, Unterkunft und alles, was die medizinische Behandlung meiner Tochter betrifft, bekommen."

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Dann erklärt er, wie ihre Behandlung aufhörte: "Sie hatte im November eine Operation. Nach der Operation hatte sie einige Komplikationen. Sie blieb einen Monat auf der Intensivstation und mehrere Tage auf der Nachbehandlungsstation. Im Januar wurde sie entlassen, und im Februar teilte uns die Stiftung mit, dass der Vertrag beendet wurde. Warum? Wegen der von den USA verhängten Sanktionen gegen PDVSA und ihre Tochtergesellschaft Citgo. Die Stiftung ist auf diese beiden Organisationen angewiesen. Nun hat meine Tocheter eine beginnende Organabstoßung."

Wiederholt weisen venezolanische Regierungsvertreter daraufhin, wie dramatisch die Sanktionen für notleidende Menschen in Venezuela sind. Die US-Regierung behauptet hingegen stets, die Sanktionen zielten auf die von ihr angefochtene Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ab, und dass es das Ziel der USA sei, notleidenden Menschen in Venezuela zu helfen.

In Venezuela sieht man das Vorgehen der USA aber anders. Der US-Regierung ginge es nur um die massiven Ressourcen, die in es in Venezuela gibt. Sie wolle die Kontrolle über diese erlangen und versuche, Venezuela über die Sanktionen in die Knie zu zwingen, so der Tenor unter der Bevölkerung.

Dies hatte kürzlich auch der venezolanische Botschafter in Wien Jesse Chacón Escamillo geschildert. Er hob hervor, die USA würden mit Hilfe von "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" versuchen, sich die Bodenschätze Venezuelas anzueignen. "Wir müssen Hunger leiden, damit die USA an unser Erdöl kommen", zitiert ihn der ORF.

Auch machte er auf die durch US-Sanktionen verursachte medizinische Notlage in Venezuela aufmerksam. Einer Studie der venezolanischen Bengoa-Stiftung nach seien bereits 40.000 Menschen als Folge der US-Sanktionen gestorben, so Escamillo.

Venezuela kann ... weder Lebensmittel noch Medikamente kaufen.

Mehr als 300.000 Menschen hätten deshalb keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, darunter fast 100.000 AIDS-, Krebs- und Dialysepatienten.

Auch der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza sprach am 25. April bei den Vereinten Nationen über die Problematik. Er sagte: "Mütter sind verzweifelt. Wie lange wollen Sie noch warten? Wie weit wird es gehen? Wie weit ist Donald Trump bereit zu gehen?"

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