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USA drohen mit "sekundären Sanktionen" gegen Staaten, die Putsch in Venezuela nicht unterstützen

USA drohen mit "sekundären Sanktionen" gegen Staaten, die Putsch in Venezuela nicht unterstützen
Elliott Abrams neben dem kolumbianischen Präsidenten Ivan Duque an der Grenze zu Venezuela. (Archivbild)
Die überwiegende Mehrheit der Welt betrachtet Nicolás Maduro immer noch als legitimen Staatschef Venezuelas. Der amerikanische Sondergesandte hat nun angedeutet, dass Washington Staaten sanktionieren könnte, die sich den Bemühungen der USA für einen Regime-Change entgegenstellen.

Die internationale Gemeinschaft müsse sich im venezolanischen Konflikt weise für eine Seite entscheiden, empfahl der Sonderbeauftragte Elliott Abrams, Leiter der US-Intervention in dem lateinamerikanische Land, am Dienstag. Er stellte weiter fest, dass sich Washington nicht allein auf Wirtschaftssanktionen gegen die Regierung Maduros beschränken würde, sondern sie gegen alle, die sich dafür entschieden haben, ihn zu unterstützen, richten könnte.

Der US-Sonderbeaftragter Elliott Abrams am 26. Februar im UN-Sicherheitsrat während der Abstimmung zu Venezuela.

"Sekundäre Sanktionen sind eindeutig eine Möglichkeit", erklärte Abrams auf einer Pressekonferenz und warnte, dass eine Entscheidung darüber, auch Drittländer zu bestrafen, "von dem Verhalten des [venezolanischen] Regimes im Laufe der Zeit abhängen würde".

Bisher haben sich rund 54 Länder dem Druck der USA gebeugt und den selbsternannten "Interimspräsidenten" Juan Guaidó anerkannt, der seit Januar auf der Suche nach Unterstützung für den Regimewechsel ist. Während die USA behaupten, dass das "Momentum gut ist", um mehr Länder an Bord zu holen, lehnt die Mehrheit der Länder und der Bevölkerungen der Welt die "imperialistischen" Ambitionen Washingtons ab, sagte Colin Cavell, außerordentlicher Professor für Politikwissenschaften am Bluefield State College gegenüber RT.

Die US-Regierung "internationalisiert den venezolanischen Konflikt auf einer sehr gefährlichen Basis, [...] bedroht andere Länder, die mit Venezuela zu tun haben, und sagt, 'wenn Sie unsere Sanktionen nicht unterstützen, werden wir Sanktionen gegen Sie verhängen'", erklärte Cavell.

Die Trump-Regierung zwingt ihre Verbündeten und andere Länder, sich zu entscheiden: Sollen sie diesen aggressiv versuchten Putsch unterstützen, um die gewählte Regierung Venezuelas zu stürzen, oder werden sie die Regierung unterstützen, die den Vereinigten Staaten nicht gefällt?

US-Außenminister Mike Pompeo:

Die Sanktionierung von Regierungen auf der ganzen Welt, die Maduro gegen Guaidó unterstützen, verletzt nicht nur das Völkerrecht, sondern unterstreicht auch die schamlose Einmischung der USA in die Angelegenheiten einer souveränen Nation. Darüber hinaus glaubt Cavell, dass die US-Regierung offenbar nach der Annahme handelt, dass die Menschen schon aufstehen und ihre Regierung "stürzen" werden, "wenn das venezolanische Volk mehr Leid erfährt".

"Drei Viertel der Länder der Welt stehen auf der Seite der gewählten Regierung, der demokratischen Regierung Venezuelas, und dazu gehören die größten Länder der Welt, China und Russland", schloss Cavell ab. "Also, ungeachtet dessen, was Donald Trump intern sagt, um im Inland an der Macht zu bleiben, beobachtet die Welt diese imperiale Aggression in Venezuela sehr genau."

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