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Venezuelas Außenminister: Es gibt keine humanitäre Krise im Land

Venezuelas Außenminister: Es gibt keine humanitäre Krise im Land
Außenminister Arreaza am Dienstag bei den Vereinten Nationen in New York
Es gebe keine humanitäre Krise in seinem Land, sagte Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza bei den Vereinten Nationen in New York am Dienstag. Arreaza hatte sich am Tag zuvor mit UN-Generalsekretär António Guterres getroffen. Die venezolanische Regierung befürchtet, dass die USA unter dem Vorwand der "humanitären Hilfe" militärisch intervenieren könnten.

Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat bestritten, dass sich sein Land in einer humanitären Krise befindet. "Es gibt keine humanitäre Krise. Es gibt eine Wirtschaft, die einer Blockade unterliegt", sagte Arreaza bei den Vereinten Nationen in New York am Dienstag. Dort hatte ihn am Vortag UN-Generalsekretär António Guterres empfangen und sich erneut als Vermittler in der Situation angeboten. Es war das zweite Treffen der beiden innerhalb eines Monats.

Venezolanische Grenzbeamte bewachen den Tienditas-Grenzübergang, der bereits seit über einem Jahr von Kolumbien blockiert wird.

Die Behauptung einer humanitären Krise bezeichnete Arreaza als "Heuchelei". Die USA drohten Venezuela Gewalt an und forderten andere Staaten zur Blockade auf, lieferten als politisches Druckmittel aber gleichzeitig humanitäre Hilfe, so Arreaza weiter.

Derweil warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow die USA vor einer wie auch immer gearteten Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. In einem Telefongespräch mit seinem US-Kollegen Mike Pompeo sagte Lawrow nach Angaben der Agentur Tass am Dienstagabend, dass weitere Konsultationen Washingtons und Moskaus zur Lage in Venezuela im Rahmen der Vereinten Nationen geführt werden sollten.

Das erdölreichste Land der Welt leidet auch als Folge des westlichen Wirtschaftskriegs unter einer schweren Versorgungskrise. Präsident Nicolás Maduro lehnt die humanitäre Hilfe allerdings ab. Er befürchtet, dass die Lieferungen lediglich ein Vorwand für eine militärische Intervention in Venezuela sein könnten.

In der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta warten seit vergangener Woche zehn Lastwagen mit etwa 100 Tonnen Hilfsgütern auf die Erlaubnis, einfahren zu dürfen. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, diese Hilfe dürfe in keiner Weise für politische Zwecken missbraucht werden.

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(rt deutsch/dpa)

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