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Maduro lehnt 8-Tage-Ultimatum mehrerer EU-Staaten ab: Nächste Wahlen sollen 2025 stattfinden

Maduro lehnt 8-Tage-Ultimatum mehrerer EU-Staaten ab: Nächste Wahlen sollen 2025 stattfinden
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hält am 28. Januar 2019 während eines Treffens eine Kopie der venezolanischen Verfassung in der Hand. Er traf sich in Caracas mit Vertretern des venezolanischen diplomatischen Corps nach ihrer Ankunft aus den USA.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat ein Ultimatum aus Ländern der Europäischen Union abgelehnt, wonach in Venezuela innerhalb von acht Tagen Neuwahlen ausgerufen werden sollten. Stattdessen sagte er, die nächsten Präsidentschaftswahlen werden 2025 stattfinden.

Mehrere Staaten der Europäischen Union hatten Nicolás Maduro zuletzt ein Ultimatum gestellt. Riefe er bis zum Wochenende keine freien und fairen Wahlen aus, wollten unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien Juan Guaidó als legitimen Interimspräsidenten anerkennen.

Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Juan Guaidó spricht mit den Medien vor einer Sitzung der venezolanischen Nationalversammlung in Caracas, 29. Januar 2019.

"Wer mit Kugeln und Verhaftungen dem Streben nach Freiheit begegnet, ist kein Sozialist. Er ist ein Tyrann", sagte der spanische Regierungschef Pedro Sánchez bei einer Sitzung des Rats der Sozialistischen Internationalen in der Dominikanischen Republik über Maduro. "Freiheit und Gleichheit sind nicht verhandelbar."

Maduro aber betonte bereits, dass auch Europa kein Recht habe, solche Forderungen an Venezuela zu stellen. Der russischen Nachrichtenagenturen RIA Novosti sagte er, dass die nächsten Wahlen 2025 stattfinden werden. Die Forderungen nach vorgezogenen Präsidentschaftswahlen stellten eine Erpressung dar, und die Länder, die das forderten, müssten bis 2025 warten, berichtet die russische Nachrichtenagentur am Mittwoch.

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Der von den USA unterstützte Parlamentschef Juan Guaidó hatte sich vergangene Woche zum Übergangspräsidenten erklärt und will den sozialistischen Staatschef Maduro aus dem Amt drängen. Maduro hingegen spricht von einem Staatsstreich gegen seine Regierung. Er hat zugleich der von Guaidó geführten Opposition Gespräche angeboten.

"Ich bin bereit, mich mit der Opposition an den Verhandlungstisch zu setzen, um zum Wohle Venezuelas über Frieden und die Zukunft zu sprechen", sagte Maduro gegenüber Ria Novosti.

Maduro betonte dabei, dass er auch zu einer internationalen Vermittlung bereit sei. Dazu seien bereits Gespräche geführt worden. In einem früheren Interview mit CNN Turk hatte Maduro die Forderungen aus Europa als "völlige Frechheit" kritisiert.

Sie sollten dieses Ultimatum zurückziehen. Niemand kann uns ein Ultimatum stellen", so Maduro. "Venezuela ist nicht an Europa gebunden. Das ist eine völlige Frechheit."

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