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Wirken USA an Terroranschlägen auf der Krim mit? Russland verlangt Erklärung nach NBC-Bericht

Wirken USA an Terroranschlägen auf der Krim mit? Russland verlangt Erklärung nach NBC-Bericht
Vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB beschlagnahmte Sprengsätze für Terror- und Sabotageakte auf der Halbinsel Krim, 11. August 2016.
Russlands Botschaft in den USA verlangt eine Klarstellung, nachdem ein nicht namentlich genannter US-Beamter in einem Bericht von NBC zitiert wurde: Ihm zufolge lieferten oder liefern die US-Streitkräfte Waffen an ukrainische Einheiten für Angriffe auf russische Truppen auf der Krim.

Zwischen Russland und den USA scheint sich ein neuer diplomatischer Skandal anzubahnen: Die USA scheinen "ukrainische Kräfte auf der Krim" zu "bewaffnen" – zumindest nach einem Bericht des Nachrichtensenders NBC zu urteilen (hier die archivierte Fassung). Dieser thematisiert den von den USA geäußerten Verdacht, demzufolge Russland Taliban-Kämpfern für Angriffe auf US-Soldaten Kopfgeld bezahlt haben soll – gefunden hat man erwartungsgemäß auch Monate nach Aufkommen jenes Skandals nichts (zumal auch nichts zu finden war). Eine Aussage im 12. Absatz des NBC-Artikels, die sich auf den umschriebenen Verdacht bezieht, führte jedoch zur Entrüstung in Russlands Außenministerium:

Die Quelle beschrieb die Geheimdienstinformationen als überzeugend, sie verdienten eine weitere Untersuchung. Nichtsdestotrotz sagten aktuelle und ehemalige US-Beamte, dass viele CIA-Offiziere und Analysten zu der Überzeugung gelangt seien, dass ein Kopfgeldprogramm existiere. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Russen es als eine angemessene Reaktion auf die Bewaffnung ukrainischer Einheiten durch die USA betrachteten, die gegen russische Streitkräfte auf der Krim kämpften", so die Quelle.

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Da es zu keinem Zeitpunkt zu offenen Auseinandersetzungen des russischen Militärs mit dem ukrainischen kam (der Grenzvorfall in der Meeresstraße von Kertsch ausgenommen), kommt nach Lesen der zitierten Passage der Verdacht auf, dass die USA ukrainische Untergrundteams etwa von Saboteuren oder Terroristen bewaffnen, die auf der Krim aktiv sind. Russlands Botschaft in den USA veröffentlichte eine entsprechende Nachricht auf ihrer Facebook-Seite:

Die Aussagen im Bericht von NBC News über die Beteiligung der USA an 'ukrainischen Einheiten, die russische Streitkräfte auf der Krim bekämpfen', wurden von der Botschaft mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen.

Mit anderen Worten, namenlose US-Beamte sprechen über die Unterstützung terroristischer Aktivitäten in Drittländern durch ihr Land. In diesem Fall sprechen sie speziell über Russland.

Wenn das wahr ist (und nicht die geografische Kurzsichtigkeit des Senders), dann fordern wir von der US-Seite die Klärung der Frage, ob Washington den SBU [Inlandsgeheimdienst der Ukraine, Anm.d.Red.] bei der Organisation von Terroranschlägen gegen die Bevölkerung der Krim direkt oder indirekt unterstützt hat oder nicht.

Obwohl Washington allein im Jahr 2020 offen zig Millionen US-Dollar an Waffen und anderer militärischer Ausrüstung Kiew zur Verfügung stellte, hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump bisher nie über die Unterstützung von Militäroperationen gegen russische Streitkräfte auf der Krim gesprochen.

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