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Pünktlich zu Neujahr: Nahverkehr in Berlin und Brandenburg wird teurer

Pünktlich zu Neujahr: Nahverkehr in Berlin und Brandenburg wird teurer
Ein Fahrscheinautomat in Berlin: Ab 1. Januar 2020 steigen die Preise für den Nahverkehr in der Hauptstadt.
Ab 1. Januar 2020 wird Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg teurer. Unter anderem seien gestiegene Personalkosten schuld daran. Auch in anderen Teilen Deutschlands wird man zum Jahreswechsel für Fahrkarten tiefer in die Tasche greifen müssen.

Kampf für mehr Klimaschutz lautet die Parole der letzten Wochen. Dafür sei auch eine verkehrspolitische Wende notwendig, hieß es stets. Mehr Menschen sollen aufs Auto verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn nutzen. Dadurch würde klimaschädliches Kohlenstoffdioxid vermieden werden. Bereits Mitte Juli unternahm etwa Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) einen Vorstoß, ein 365-Euro-Jahresticket für den Nahverkehr schrittweise einzuführen. Doch nun kommt es anders.

Bergleute demonstrieren bei der 1. Lausitz-Konferenz am 9. September in Spremberg für faire Bedingungen beim beschlossenen Kohleausstieg.

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hat Ende vergangener Woche eine Erhöhung der Ticketpreise ab 1. Januar 2020 beschlossen. Dann soll ein Einzelfahrschein Berlin AB 2,90 Euro kosten, zehn Cent mehr als bislang. Auch in Brandenburg steigt der Preis für die Einzelfahrkarte AB um zehn Cent auf 1,80 Euro. Eine erhebliche Verteuerung gibt es bei Tageskarten im Berliner Tarifbereich AB. Statt der bisherigen sieben Euro werden ab 1. Januar 2020 dann 8,60 Euro fällig. Unverändert bleiben jedoch Preise für Abo-Kunden in Berlin sowie für Schüler und Azubis im ganzen Verbundsgebiet. 

Preisentwicklung der Lebenshaltungs-, Strom- und Kraftstoffpreise

Die Anpassungsrate orientiere sich an der Preisentwicklung der Lebenshaltungs-, Strom- und Kraftstoffpreise der vergangenen 60 Monate, hieß es in einer Mitteillung des Verkehrsverbunds beider Länder.

Wir sind uns alle einig: Die Verkehrswende ist nur mit dem öffentlichen Nahverkehr zu stemmen! Das setzt ein hochwertiges, leistungsfähiges Bus- und Bahnsystem voraus. Vor dem Hintergrund steigender Kosten bei den Verkehrsunternehmen im VBB kommen wir aber derzeit an moderaten Fahrpreiserhöhungen nicht vorbei", so VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. 

Baerbock mit ihrem Ko-Vorsitzenden Robert Habeck im August 2019 in Dresden

Steigende Preise seien kein Selbstzweck. Nach zwei Jahren der Preisstabilität brauche man auch weitere Einnahmen über die Ticketerlöse.

Die Unternehmen müssen investieren: in neue Fahrzeuge, in Wartung, in moderne und umweltfreundliche Antriebe, in Digitalisierung und in fair bezahltes Personal. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss preiswert, aber gleichzeitig auch gut sein", so Henckel weiter.

Preissteigerungen auch im Großraum Hamburg und im Rhein-Main-Gebiet 

Doch auch in einigen anderen Teilen Deutschlands wird der öffentliche Nahverkehr mit dem Jahreswechsel teurer. Eine Auswertung durch die Deutsche Presse-Agentur ergab, dass auch Kunden im Ruhrgebiet, im Rheinland, im Großraum Hamburg und im Rhein-Main-Gebiet von Preissteigerungen betroffen sind.

Höhere Gehälter, Diesel- und Strompreise sowie Materialkosten machten dies unumgänglich, hieß es etwa beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Zwischen Aachen, Bonn und Remscheid steigen die Preise um 2,5 Prozent. Im Nachbarverbund Rhein-Ruhr zahlen Kunden im Schnitt 1,8 Prozent mehr. Im Rhein-Main-Verkehrsverbund gehen die Preise um 1,5 Prozent nach oben, im Hamburger Verkehrsverbund um 1,3 Prozent.

Mehr zum Thema – "Klimaschutz beginnt nicht mit Greta Thunberg" - Gemischte Reaktionen auf die Wutrede vor den UN

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