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Umfrage: Nur ein Fünftel der Deutschen will auf 5G umsteigen

Umfrage: Nur ein Fünftel der Deutschen will auf 5G umsteigen
Bei einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Check24 sagten 21 Prozent der Befragten, 5G sei ein entscheidendes Kaufkriterium bei ihrem nächsten Smartphone oder Mobilfunkvertrag. 60 Prozent verneinten diese Aussage, 19 Prozent waren unentschlossen.

Jeder fünfte Verbraucher in Deutschland will in absehbarer Zeit die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) nutzen. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Check24 sagten 21 Prozent der Befragten, 5G sei ein entscheidendes Kaufkriterium bei ihrem nächsten Smartphone oder Mobilfunkvertrag. 60 Prozent sagten, 5G sei kein entscheidendes Kaufkriterium, 19 Prozent waren unentschlossen.

Höhere Übertragungsraten

Die Mobilfunktechnik 5G ermöglicht zum einen deutlich höhere Übertragungsraten. Außerdem werden die Daten schneller zur Verfügung gestellt als beim bislang üblichen LTE-Netzwerk (4G). Hersteller wie Samsung, Huawei, OnePlus und Motorola bieten schon seit mehr als einem Jahr 5G-taugliche Smartphones an. Mit dem Marktstart des iPhone 12 am vergangenen Freitag, mit dem für Apple das 5G-Zeitalter beginnt, war das Interesse an 5G aber noch einmal deutlich gestiegen.

"Mit 5G surfen Verbraucher so schnell wie nie zuvor im Mobilfunknetz", betont Markus Schramm, Geschäftsführer Mobilfunk bei Check24.

Noch kommt der neue Übertragungsstandard nicht überall in Deutschland an, zuletzt gab es jedoch große Fortschritte bei der Netzabdeckung.

Zwei Hauptanbieter

5G gibt es in Deutschland aktuell von Vodafone und der Telekom. Beide Netzbetreiber haben bereits Sendemasten in Betrieb genommen. Laut dem Internetportal inside digital baut O2 sein 5G-Netz zwar schon aus, bietet es aber noch nicht öffentlich an. Für Neueinsteiger United Internet (1&1 Drillisch) ist es für einen Starttermin viel zu früh, man geht aber von 2021 aus. Verbraucher, die im 5G-Netz surfen wollen, benötigen neben einem 5G-tauglichen Gerät auch einen Vertrag, der das Funken im 5G-Netz ermöglicht.

Einen leistungsfähigen 5G-fähigen Vertrag gibt es laut Check24 ab 20 Euro Durchschnittspreis pro Monat. Alternativ sei der 5G-Einstieg für Prepaid-Kunden bei der Telekom oder Vodafone über eine kostenpflichtige 5G-Zusatzoption schon ab rund drei Euro im Monat möglich. Viele der preiswerten Verträge verfügen allerdings nur über ein vergleichsweise geringes Volumen von wenigen Gigabyte, das bei einer Übertragung in 5G-Geschwindigkeit schnell aufgebraucht ist.

Funklöcher bleiben

Die EU hinkt bei der Einführung von 5G-Netzen hinter anderen Ländern hinterher.

Indirekt war es das Ziel der Bundesnetzagentur, mit den Auflagen für die 5G-Frequenzen auch die bestehenden Netze zu verbessern. Sie hat entsprechende Auflagen gemacht, die auf die Bestandsnetze der Mobilfunkbetreiber abzielen.

Es sei allerdings falsch, anzunehmen, dass 5G Funklöcher schließen wird, so inside digital. Der Grund: Der Frequenzbereich um 3,5 GHz eigne sich wirtschaftlich nicht für eine Flächenversorgung.

Weiße Flecken verschwinden durch 5G nicht. Bestenfalls werden in Ballungszentren einige Funklöcher geschlossen, die bisher durch die Sendestandorte auf den Dächern nicht erreicht werden konnten.

Laut inside digital werden die Antennen mit 5G wohl deutlich dichter und niedriger gebaut werden müssen.

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(rt/dpa)

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