icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Branchenakteure warnen: EU beim 5G-Aufbau weit hinter dem Rest der Welt zurück

Branchenakteure warnen: EU beim 5G-Aufbau weit hinter dem Rest der Welt zurück
Die EU hinkt bei der Einführung von 5G-Netzen hinter anderen Ländern hinterher.
Eine Gruppe von europäischen Technologie- und Industrieunternehmen hat die EU-Mitglieder dafür kritisiert, dass sie beim Ausbau der 5G-Netze weit hinter anderen Ländern zurückbleiben. Man fordert dringende Maßnahmen, um die Lücken zu schließen.

Der European Round Table for Industry (ERT) hat am Freitag eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die EU im Vergleich zu anderen Teilen der Welt, insbesondere Südkorea, der Schweiz und China, bei der Entwicklung der Netze der nächsten Generation zu langsam vorankommt. In dem entsprechenden Bericht heißt es:

Es wächst die Besorgnis darüber, dass Europa weit hinter anderen Weltregionen zurückliegt, obwohl es zwei weltweit führende Mobilfunk-Infrastrukturunternehmen beheimatet.

Der ERT skizzierte Rückschläge sowohl bei der Kommerzialisierung als auch beim Aufbau der Infrastruktur. Seinen Daten zufolge haben mehr als die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten noch keine kommerziellen 5G-Dienste eingeführt, während die EU-Länder insgesamt über weniger als zehn 5G-Basisstationen pro eine Million Bürger verfügen. Der Bericht fügte hinzu, dass die Zahlen bei der Aufrüstung der 4G-Infrastruktur auf 5G ebenso schlecht seien.

Südkorea verfügte im vergangenen Jahr über etwa 1.500 5G-Masten pro eine Million Einwohner. China kündigte zuvor Pläne an, bis Ende des Jahres weitere 600.000 5G-Basisstationen zu installieren. Die Gruppe der Branchenakteure stellte fest:

Es ist nicht zu spät, die Lücke zu den Vereinigten Staaten, Südkorea und China zu schließen.

Brüssel müsse jedoch schnell handeln, fügte man hinzu.

Die Erklärung der Expertengruppe über den schlechten Zustand des 5G-Sektors in Europa efolgte am selben Tag, an dem die Europäische Kommission im Rahmen eines Treffens erörterte, wie der Ausbau der superschnellen Netze vorangetrieben werden kann. Die EU-Vertreter mussten zugeben, dass die 5G-Entwicklung nicht wie geplant vorankommt und sich die Einführung aufgrund von Corona-Sperren verzögert. Margrethe Vestager, geschäftsführende Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Wettbewerb und Digitales, erklärte:

Wir müssen daher gemeinsam auf einen schnellen Netzausbau ohne weitere Verzögerungen hinarbeiten.

Mehr zum Thema - 5G-Krieg: Nokia und Ericsson drohen chinesische Sanktionen wegen EU-Verbot von Huawei

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen