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"Andauernd psychischer Folter ausgesetzt" - John Pilger über Assanges Haftbedingungen

"Andauernd psychischer Folter ausgesetzt" - John Pilger über Assanges Haftbedingungen
"Andauernd psychischer Folter ausgesetzt": John Pilger über Assanges Haftbedingungen (Archivbild)
Der australische Journalist und langjährige Unterstützer von Julian Assange, John Pilger, hat mit dem WikiLeaks-Gründer im britischen Belmarsh-Gefängnis sprechen können. Er kritisiert dessen Haftbedingungen aufs Schärfste und spricht von "andauernder psychischer Folter".

Auf seinem Twitter-Profil berichtete Pilger, dass er kürzlich mit Assange gesprochen habe, und dass der WikiLeaks-Gründer nach wie vor isoliert gehalten werde und noch mehr Gewicht verloren habe als zuvor:

Ich habe am Wochenende mit Julian #Assange gesprochen. Seine psychologische Folter wird fortgesetzt. Er bleibt in seiner kleinen Zelle isoliert, meist 23 Stunden am Tag, ohne ausreichende Möglichkeiten sich zu bewegen. Er hat mehr Gewicht verloren. Obwohl "genehmigt", sind Telefonate mit seinen Eltern immer noch nicht möglich. Großbritannien 2019.

Der WikiLeaks-Gründer hatte sich jahrelang in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen. Er hielt die Vorwürfe aus Skandinavien für einen Vorwand, um ihn festnehmen und an die USA ausliefern zu können. 2017 hatte die schwedische Staatsanwaltschaft die Vorermittlungen eingestellt, weil es ihr nicht gelungen war, die Vorwürfe der Vergewaltigung ausreichend zu belegen.

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Am 11. April dieses Jahres wurde Assange schließlich festgenommen, nachdem ihm die Regierung in Quito das Botschaftsasyl entzogen hatte. Nun befindet sich der Australier in Großbritannien in Haft, weil er angeblich gegen Kautionsauflagen verstoßen haben soll.

Die schwedischen Vorermittlungen wurden Mitte Mai wieder aufgenommen. Nicht nur Schweden, auch die USA wollen Assange den Prozess machen. Sie werfen Assange vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Bei einer Verurteilung in allen 18 Anklagepunkten drohen ihm 175 Jahre Haft.  

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