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London: Julian Assange aus ecuadorianischer Botschaft ausgewiesen und verhaftet (Exklusiv-Video)

London: Julian Assange aus ecuadorianischer Botschaft ausgewiesen und verhaftet (Exklusiv-Video)
Sichtlich gezeichnet: Julian Assange
WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist nach Angaben der britischen Polizei in London festgenommen worden. Zuvor hatte ihm der amtierende Präsident Ecuadors, Lenín Moreno, das diplomatische Asyl entzogen. Assange droht die Auslieferung in die USA.

Laut Angaben der Metropolitan Police in London wurde die Sicherheitskräfte vom ecuadorianischen Botschafter in das Gebäude eingeladen. Der ecuadorianische Präsident Lenín Moreno bezeichnete die Ausweisung des WikiLeaks-Gründers als einen "souveränen Akt":

Der britische Außenminister begrüßte die Verhaftung. Assange sei "kein Held", und "niemand stehe über dem Gesetz".

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte via Facebook zur Festnahme von Assange:

Die Hand der 'Demokratie' drückt der Freiheit die Kehle zu.

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WikiLeaks widersprach der Version der britischen Polizei: 

Julian Assange ist nicht 'aus der Botschaft herausgelaufen'. Der ecuadorianische Botschafter lud die britische Polizei in die Botschaft ein, und er wurde sofort verhaftet.

Dieser Clip zeigt den Moment, als Assange aus der Botschaft geholt wird:

Der ehemalige Präsident Rafael Correa, unter dessen Regierung Assange politisches Asyl und die ecuadorianische Staatsbürgerschaft erhielt, fand harte Worte für die Entscheidung des aktuellen Präsidenten Moreno, das Asyl für den WikiLeaks-Gründer aufzuheben: 

Der größte Verräter der ecuadorianischen und lateinamerikanischen Geschichte, Lenín Moreno, erlaubte der britischen Polizei, unsere Botschaft in London zu betreten, um Assange zu verhaften.

Moreno ist ein korrupter Mann, aber was er getan hat, ist ein Verbrechen, das die Menschheit nie vergessen wird.

Video der Festnahme von Assange:

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