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Richard Gere nennt Salvini "Baby-Trump" – Keine Lösung für "Open Arms"

Richard Gere nennt Salvini "Baby-Trump" – Keine Lösung für "Open Arms"
Die Open Arms am Montag vor der Küste Lampedusas
Richard Gere hat den italienischen Innenminister Salvini mit Donald Trump verglichen. Wie dieser sei Salvini "radikal ignorant". Salvini hatte Gere zuvor aufgefordert, die Migranten, für deren "Rettung" sich der Schauspieler einsetzt, doch mit nach Hollywood zu nehmen.

Der US-amerikanische Schauspieler Richard Gere hat den italienischen Innenminister Matteo Salvini als "Baby-Trump" bezeichnet. Salvini habe die gleiche Mentalität wie US-Präsident Donald Trump, sagte Gere der italienischen Zeitung Corriere della Sera.

Er hat die gleiche radikale Ignoranz, er macht sich Angst und Hass zunutze.

Mehr zum Thema - "Nimm die Migranten mit nach Hollywood": Salvini verspottet Richard Gere

Gere hatte in der vorletzten Woche das spanische Schiff Open Arms der gleichnamigen Nichtregierungsorganisation besucht, das mit 107 Migranten immer noch vor Italien festsitzt. Salvini hatte ihm geraten, die Migranten nach Hollywood mitzunehmen und sie "in seinen Villen" unterzubringen. Gere warf Salvini vor, aus "einer humanitären Notlage einen politischen Fall" zu machen. Dennoch würde er sich gerne persönlich mit ihm treffen.

Ich bin sicher, er ist nicht so, wie er sich in der Öffentlichkeit gibt.

Unterdessen bot die spanische Regierung Open Arms an, einen sicheren Hafen auf den Balearen anzulaufen. Das lehnte die NGO ab. Man liege nur 800 Meter vor der Küste Lampedusas und könne unter den gegebenen Bedingungen nicht eine dreitägige Seereise antreten. Kommentatoren auf Twitter forderten die NGO auf, die Migranten doch einfach nach Tunis zu bringen.

Am Sonntag war die Lage auf dem Schiff nach zweieinhalb Wochen auf See kurzzeitig eskaliert. Migranten sprangen ins Meer, um schwimmend Lampedusa zu erreichen. Helfer brachten sie zurück an Bord. Das spanische Fernsehen zeigte am Montag Bilder der resignierten Menschen. Einige hatten Weinkrämpfe und wurden von Psychologen betreut. 

Salvini kritisierte Open Arms und warf der NGO vor, nicht humanitäre, sondern politische Ziele zu verfolgen. Auf Twitter schrieb er: 

Warum fährt Open Arms nicht nach Spanien? In 18 Tagen hätten sie dreimal nach Ibiza und Formentera und zurück fahren können.

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