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Putin als Kinderschreck: Vermeintliches russisches U-Boot in schwedischen Gewässern

Putin als Kinderschreck: Vermeintliches russisches U-Boot in schwedischen Gewässern
Symbolbild: Russisches Kilo-U-Boot Krasnodar, Istanbul, Türkei, 7. August 2017.
Die Sichtung des verdächtigen Objekts fand bereits im Sommer statt. Eine Gruppe von Segelschülern geriet in Angst und Schrecken. Mit der Veröffentlichung von Aufnahmen des vermeintlichen U-Boots in einer schwedischen Zeitung wurde eine mediale Welle ausgelöst.

Am 28. Juni wurde ein Objekt im Stockholmer Binnenarchipel bei Bosön im Norden Lidingös gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt lernten Kinder Segeln mit Opti-Jollen. 22 Boote mit Kindern befanden sich auf dem Wasser, als sie ein Objekt sichteten, das sie in Angst und Schrecken versetzte. Jetzt erst wurde hierzu ein Video, mit einem Mobilfunktelefon aufgenommen, veröffentlicht. In Schweden werden Vermutungen geäußert, es handele sich um ein russisches U-Boot. 

Symbolbild: Notausgang des Bundesbank-Bunkers, Cochem, Deutschland, 18. März 2016.

Der Segellehrer Fredrik Dennis (Name von der Redaktion der schwedischen Tagesnachrichten geändert) beschreibt das Geschehen: 

Ich sah, wie sich im Wasser Blasen bildeten, es war in der Nähe des Fährschiffes, also dachte ich, es sei der Motor.

Die Tagesnachrichten zitieren den Meeresexperten Ola Oskarsson, der vor Ort war: 

Ich sah, wie es damit begann, wie sich Blasen im Wasser bildeten. Je mehr Blasen sich bildeten, desto mehr Kinder fingen an zu schreien.

Ein weiterer Segellehrer berichtete, es habe sich etwas Schwarzes im Wasser befunden: "Es war das obere Teil eines U-Boots." Auch andere Personen bestätigten, das Objekt habe wie ein U-Boot ausgesehen.

Vermutungen, es handelt sich um ein russisches U-Boot

Gegen die

Die schwedische Zeitung Expressen holte sich Rat beim Assistenzprofessor für Strategie- und Sicherheitspolitik an der Hochschule für Verteidigung Thomas Ries. Auch dieser war nach der Sichtung des Films überzeugt, es handele sich um ein U-Boot mit einem kleinen dieselbetriebenen Motor, wahrscheinlich aus Russland:

Wahrscheinlich ist es ein russisches U-Boot. Und es gibt nicht mehr so viele Länder, die (U-Boote) besitzen. Norwegen hat welche, aber dass es sich um Norwegen handelt, können wir komplett ausschließen. Dann haben die Russen eine Reihe von U-Booten dieser kleineren Bauweise. Es ist wahrscheinlich, dass es ein russisches U-Boot ist.

Vielleicht, so Ries, steckte das U-Boot im Schlamm fest, sodass die Crew Luft in die Ballasttanks pumpen musste. Dies erkläre die vielen Blasen. Die Tagesnachrichten forderten die Firma Clinton Marine Survey auf, den Seeboden an jener Stelle zu untersuchen. Spuren eines U-Boots konnten nicht entdeckt werden. In Schweden hält sich die Vorstellung in den Medien, dass Russland eines Tages die Insel Gotland einnehmen wird. Im NATO-Gastland wird Russland in den Medien als Bedrohung dargestellt. 

Das schwedische Verteidigungsministerium wollte den schwedischen Nachrichten hierzu zunächst keinen Kommentar liefern. Der Pressesprecher des schwedischen Verteidigungsausschusses gab schließlich am Donnerstagabend Entwarnung: es habe sich nicht um ein fremdes U-Boot gehandelt. 

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