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"Idiotisch und unumsetzbar": Ryanair-Chef wirft Großbritannien in Corona-Krise Misswirtschaft vor

"Idiotisch und unumsetzbar": Ryanair-Chef wirft Großbritannien in Corona-Krise Misswirtschaft vor
"Idiotisch und unumsetzbar": Ryanair-Chef wirft Großbritannien in Corona-Krise Misswirtschaft vor
Mit harschen Worten kritisiert der Vorsitzende der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, die pandemiebedingten Maßnahmen der britischen Regierung. Die neuen Vorschriften für Flugreisende nach Großbritannien bezeichnet er als lächerlich.

Demnach sollen sich alle Flugpassagiere nach der Einreise ins Vereinigte Königreich in eine obligatorische 14-tägige Quarantäne begeben müssen. Irland und Frankreich sind von der Maßnahme allerdings ausgenommen. In einem BBC-Interview erklärte O’Leary:

Das ist idiotisch und nicht umsetzbar.

Der Ryanair-Chef bezeichnete die neuen Regelungen als "lächerlich unwirksam", weil das Land ihm zufolge nicht genug Polizei dafür habe, um die Einhaltung der Neuregelungen zu kontrollieren. Zudem bemängelte er, dass diesen Maßnahmen keine verlässlichen Studien zugrunde lägen.

Als größte Billigfluggesellschaft Europas geriet Ryanair in der Corona-Krise noch schwerer in Bedrängnis und wird im ersten Geschäftsquartal einen höheren Verlust einfliegen als befürchtet. So dürfte zwischen April und Juni ein Defizit von mehr als 200 Millionen Euro anfallen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Konzern mit Sitz in Dublin hatte zuvor mit einer Einbuße von mehr als 100 Millionen Euro gerechnet. Die irische Airline rechnet für das Geschäftsjahr 2020 mit weniger als 80 Millionen Passagieren – und damit nur fast der Hälfte der ursprünglich erwarteten 154 Millionen Fluggäste.

Flugzeuge der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa parken am 23. März 2020 auf einer gesperrten Start- und Landebahn des Frankfurter Flughafens, während der Coronavirus-Pandemie

Die Fluggesellschaft hatte zuvor mitgeteilt, dass wegen der Krise bis zu 3.000 Arbeitsplätze von Piloten und Flugbegleitern auf der Liste mit Kürzungen stehen. Weitere Optionen sind früheren Angaben zufolge unbezahlter Urlaub, Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent sowie die vorübergehende Schließung von Niederlassungen in Europa.

Trotzdem plant das Unternehmen, ab Juli 40 Prozent der regulären Flüge wieder anzubieten. Voraussetzung für den Neustart sei aber, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen für Flüge innerhalb der Europäischen Union lockern und an den Flughäfen Sicherheitsmaßnahmen gegen die Pandemie eingeführt würden. Täglich würde Ryanair nach eigenen Angaben dann fast 1.000 Flüge anbieten. Ryanair hält das Tragen von Gesichtsmasken und Körpertemperaturmessungen beim Betreten der Flughäfen für sinnvoll.

Großbritannien hat Statistiken zufolge die meisten testpositiven Todesopfer in Europa zu beklagen. Unter den knapp 245.000 nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Land kam es bereits zu fast 35.000 testpositiven Sterbefällen.

Mehr zum Thema - Studie: Homeoffice inmitten der COVID-19-Krise zeigt Klassenspaltung Großbritanniens

(rt/dpa)

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