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Desertierter Oberst der syrischen Armee: USA schickten Terroristen für Sabotageakte nach Idlib

Desertierter Oberst der syrischen Armee: USA schickten Terroristen für Sabotageakte nach Idlib
Rauch steigt in Saraqib in der Provinz Idlib auf.
Die syrischen Sicherheitsdienste haben erfahren, dass das US-Militär Militante unter dessen Kontrolle nach Syrien schickte, um Sabotageakte insbesondere in der Provinz Idlib durchzuführen. Das erfuhren sie von einem gefangen genommenen Deserteur.

Syrische Geheimdienste nahmen einen ehemaligen Oberst der Regierungsarmee fest, der Informationen zu subversiven Tätigkeiten der USA in Syrien preisgegeben hat. Seinen Aussagen zufolge führte das US-Militär mithilfe der von ihm kontrollierten Militanten in den syrischen Provinzen al-Hasaka und Idlib Sabotageakte durch.

Die Syrien-Pläne der USA: Werden Moskau und Damaskus Bekämpfung von Terroristen erschweren
(Archivbild: Kämpfer der fundamentalislamischen Terrormiliz Hai'At Tahrir al-Scham nahe der Dörfer al-Fua und Kefraja vor Abtransport nach Idlib, Syrien, 18. Juli 2018)

Dies teilte der ehemalige Oberst der syrischen Streitkräfte Sultan Aid Abdellah Souda mit, der wegen Fahnenflucht inhaftiert wurde. Das Video-Interview mit Souda wurde russischen Journalisten vom syrischen Militär übergeben, berichteteRia Nowosti am Samstag.

Insbesondere gab der Deserteur zu, dass er sich der Gruppe Magawir al-Saura angeschlossen hatte und von US-amerikanischen Spezialisten in subversiven Aktivitäten ausgebildet wurde. Washington soll die Kämpfer auf Missionen geschickt und gut bezahlt haben – der ehemalige Oberst selbst soll ein Gehalt von 500 US-Dollar erhalten haben, ein für syrische Verhältnisse enormes Einkommen.

Nach der Ausbildung durch die US-Ausbilder wurden sie in den Osten, an den Euphrat, geschickt, um Sabotageakte durchzuführen, hauptsächlich in Ölanlagen und in von der Regierung kontrollierten Infrastrukturen, um Menschen einzuschüchtern und Schaden anzurichten. Ich weiß nicht genau, was mit den US-Amerikanern passiert ist, aber sie haben die Mittel gekürzt und erklärt, wenn man mehr verdienen will, müsse man außerhalb der 55-Kilometer-Zone operieren.

Ein türkischer Militärkonvoi in der syrischen Provinz Idlib.

Einige der Militanten seien in die Provinz al-Hasaka, andere nach Idlib geschickt worden, so Souda. Er fügte hinzu, dass die Zahl der Militanten im Gebiet at-Tanf in letzter Zeit zurückgegangen sei. Er wies darauf hin, dass US-Ausbilder Militante, unter denen auch Ausländer waren, im Umgang mit Waffen ausgebildet hätten, sie gut mit Vorräten und der Kleidung versorgten, die von den Terroristen getragen werde. Der Ex-Oberst teilte mit:

Es gab kein Problem mit der Waffenversorgung: Das US-Militär stattete uns aus. Und die Waffen selbst wurden über Saudi-Arabien und Jordanien reingebracht. Die Produktionsländer der Waffen waren sehr vielfältig: China, NATO-Staaten. Die besseren Waffen kamen aus der NATO.

Souda desertierte nach Angaben des syrischen Geheimdienstes im Jahr 2013, nachdem seine Familie von Kämpfern des Islamischen Staates bedroht worden sei. Er sei in das Lager Rukban geflohen, wo er einen Internet-Shop besessen und den Anwohnern auch Zugang zum Internet verschaffte habe. 2016 soll er das Angebot der USA zur Zusammenarbeit angenommen und als Kommandant des Stützpunktes al-Zuveriya in der Stadt at-Tanf gedient haben. Im Dezember 2019 sei Souda wegen Verstoßes gegen das Verbot der Nutzung von Mobilkommunikation auf dem US-amerikanischen Stützpunkt für 58 Tage inhaftiert worden. Der ehemalige Oberst soll dann beschlossen haben, at-Tanf mit seiner Familie zu verlassen. Im Februar wurde er vom syrischen Militärgeheimdienst festgenommen.

Während des Verhörs sprach Souda über das Personal und die Waffen in at-Tanf, über die dort stationierten illegalen bewaffneten Gruppen und die Koordinaten wichtiger Einrichtungen. Darüber hinaus beschrieb er die ungefähre Zahl der Familien, die in das von der syrischen Regierung kontrollierte Gebiet zurückkehren wollen.

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