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Um "syrische Aggression zu stoppen": US-Republikaner Graham will mehr NATO-Engagement in Idlib

Um "syrische Aggression zu stoppen": US-Republikaner Graham will mehr NATO-Engagement in Idlib
Symbolbild: Ein Panzer der syrischen Armee in der Provinz Idlib.
US-Senator Lindsey Graham fordert ein Eingreifen der NATO in Syrien. Sie solle der Türkei helfen, "da sie die Provinz Idlib gegen die russisch-syrische Aggression verteidigt". Ein vermeintlicher "Sturz" von Idlib würde zu einer humanitären Krise führen.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham sagte, er unterstütze vollständig die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, "die NATO stärker in Syrien zu engagieren". Seiner Meinung nach soll das Verteidigungsbündnis der Türkei helfen, "da sie die Provinz Idlib gegen die russisch-syrische Aggression verteidigt". Er argumentierte ferner, dass ein vermeintlicher "Sturz" von Idlib zu einer humanitären Krise führen würde, die in der ganzen Welt zu spüren sein werde. Deshalb solle die NATO ihren "türkischen Verbündeten stärker unterstützen".

Graham fordert Einrichtung einer Flugverbotszone über syrischer Provinz Idlib

Die Tatsache, dass die Provinz Idlib ein Teil Syriens ist, lässt die Anschuldigungen des einflussreichen US-Republikaners über eine "syrische Aggression" etwas absurd erscheinen. In der Provinz befindet sich zudem die letzte Bastion dschihadistischer Milizen, von denen einige direkt mit Al-Qaida verbunden sind.

(Archivbild). NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg (li.) begrüßt den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (re.) bei seiner Ankunft zum NATO-Gipfel im Hotel Grove in Watford nordöstlich von London am 4. Dezember 2019.

Dies ist nicht das erste Mal, dass sich der US-Politiker für ein direktes Eingreifen in Syrien ausspricht. Im Februar hatte er das Pentagon aufgefordert, eine Flugverbotszone über der syrischen Provinz Idlib einzurichten, da dies dazu beitragen würde, die angebliche Zerstörung Idlibs durch syrische, iranische und russische Streitkräfte zu stoppen.

Bereits im September hatte Graham Erklärungen herausgegeben, in denen er vor "dem umfassenden Massaker" an Zivilisten in Idlib warnte und darauf bestand, dass "wir entweder jetzt [in Syrien] handeln oder später einen hohen Preis zahlen".

In der vergangenen Woche haben die Türkei und Russland einen Waffenstillstand in der Region ausgehandelt und damit die Kämpfe zwischen den syrischen und türkischen Streitkräften beendet.

Berichten zufolge sollen die USA inzwischen der Türkei angeboten haben, sie mit Waffen zu versorgen, um ihr in dem Konflikt in Idlib zu helfen. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte am Dienstag, Washington habe auch Informationen zu Land, zu Wasser und in der Luft über die nordwestliche Region angeboten.

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