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Sollte Waffenstillstand in Idlib scheitern: Erdoğan droht Damaskus mit härteren Vergeltungsmaßnahmen

Sollte Waffenstillstand in Idlib scheitern: Erdoğan droht Damaskus mit härteren Vergeltungsmaßnahmen
Ein türkischer Militärkonvoi in der syrischen Provinz Idlib.
In der syrischen Provinz Idlib bekämpften syrische Regierungstruppen wochenlang dschihadistische Milizen, die von der Türkei unterstützt werden. Erst seit wenigen Tagen herrscht ein fragiler Waffenstillstand. Doch Erdoğan greift schon wieder zu aggressiver Rhetorik.

Die Türkei werde entschiedene Maßnahmen ergreifen, wenn der kürzlich zwischen Moskau und Ankara für Idlib vermittelte fragile Waffenstillstand in Syrien gebrochen wird. Dazu sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan:

Symbolbild: Ein Panzer der syrischen Armee in der Provinz Idlib.

Wir werden nicht [nur] auf den kleinsten Angriff hier [in Idlib] reagieren, wir werden [ihn sogar noch] viel härter erwidern".

Die Türkei werde sich weiter an den Waffenstillstand halten, solange dies die Gegenseite – also die reguläre syrische Armee – ebenfalls tue. Sollte das jedoch nicht geschehen, werde die Türkei noch härter als das letzte Mal eingreifen.

Seine Kommentare folgen direkt auf Drohungen aus den USA, sich ebenfalls im Falle eins Scheiterns des Waffenstillstandes in Idlib einmischen zu wollen. Washingtons Sondergesandter für Syrien, James Jeffrey, hat sogar die Idee einer Beteiligung der NATO ins Spiel gebracht. Die Entsendung von Bodentruppen, sollten die Gefechte in Idlib zwischen dschihadistischen Rebellen und Regierungstruppen wieder aufflammen, stehe jedoch derzeit nicht zur Debatte, so Jeffrey. Auch der einflussreiche US-Senator Lindsey Graham hatte zuletzt ein härteres Vorgehen der NATO in Syrien gefordert. Der türkische Präsident hatte am Dienstag erklärt, dass Washington bereits angeboten habe, Informationen über Idlib an die Türkei zu liefern.

Erdoğan und der russische Präsident Wladimir Putin einigten sich letzte Woche bei einem außerordentlichen Gipfeltreffen in Moskau nach mehrstündigen zähen Gesprächen auf einen erneuten Waffenstillstand in Idlib. In den Tagen zuvor drohten die Kämpfe in Idlib, an denen sich zuletzt auch immer mehr türkische Soldaten aktiv beteiligten, zu einem großflächigen Konflikt in der gesamten Region zu eskalieren.

Der Waffenstillstand wird derzeit von den russischen und türkischen Streitkräften überwacht, wobei Streitkräfte beider Länder Patrouillen in umstrittenen Gebieten von Idlib durchführen.

Mehr zum Thema - Erdoğan will mehr NATO-Unterstützung – EU hält am Flüchtlingsabkommen fest 

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