icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Iran zeigt Gesprächsbereitschaft über Atomprogramm ohne "Nullsummenspiel"

Iran zeigt Gesprächsbereitschaft über Atomprogramm ohne "Nullsummenspiel"
Symbolbild
Nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran haben sich die Beziehungen zwischen Washington und Teheran massiv verschlechtert, und das Kriegsrisiko im Persischen Golf stieg entsprechend. Außenminister Sarif signalisierte in Doha, dass der Iran grundsätzlich offen für Gespräche ist.

Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif öffnete am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz in der katarischen Hauptstadt Doha die Tür zur Diplomatie. Der Iran sei bereit, mit der internationalen Gemeinschaft über sein Atomprogramm zu sprechen und nach Auswegen aus der Krise zu suchen, die seit dem völkerrechtswidrigen Rückzug der USA aus dem JCPOA-Abkommen im Mai 2018 ausgebrochen war. Das schließt auch Gespräche mit den USA ein, betonte Sarif. 

Mehr zum Thema - Für Rückkehr zum Nuklearabkommen – Tokio und Paris bieten Teheran 18-Milliarden-Dollar-Kredit an 

Allerdings würde Teheran an keinen Diskussionen und Verhandlungen teilnehmen, die die iranischen Interessen außer Acht lassen. Sarif meinte, dass sein Land "keine Angst vor Deals oder Meetings" habe, dass aber "jeder zu seinen eigenen Verpflichtungen stehen" müsse. Das war eine klare Anspielung nicht nur an die Adresse der USA, sondern auch an die der Europäer, die ihren Verpflichtungen seit dem US-Rückzug nicht nachgekommen waren oder nicht nachkommen konnten. Ein "Nullsummenspiel" werde Teheran nicht akzeptieren, sagte er.

Die von den USA geführte "maximale Druckkampagne" gegen den Iran sei gescheitert, meinte er weiter. Die Sanktionen könnten den Iran nicht "von irgendeiner regionalen Übereinkunft" ausschließen, "egal, ob in Syrien, Afghanistan oder im Jemen, das wird einfach nicht funktionieren". Sarif beschuldigte auch Saudi-Arabien, nicht nur den Iran in der Region isolieren zu wollen, sondern auch Katar und die Türkei. Diese Länder von regionalen Sicherheitsarrangements ausschließen zu wollen, nannte er "inakzeptabel".  

Stattdessen betonte Sarif die von Präsident Hassan Rohani bei der UN-Vollversammlung vorgestellte "Hormus-Initiative" als Alternative zu solchen Isolierungsversuchen der USA und Saudi-Arabiens. "Wir müssen alle zusammenkommen, und zwar ohne äußere Einmischung", sagte der iranische Außenminister.

Mehr zum Thema - "Keine Kampfflugzeuge und Bomben in die Region": Präsident Irans will "Friedensplan" präsentieren  

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen