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"Keine Kampfflugzeuge und Bomben in die Region": Präsident Irans will "Friedensplan" präsentieren

"Keine Kampfflugzeuge und Bomben in die Region": Präsident Irans will "Friedensplan" präsentieren
Der iranische Präsident Hassan Rohani nimmt die Militärparade am "Tag der heiligen Verteidigung" ab.
Bei der Militärparade zum "Tag der heiligen Verteidigung", der an den irakischen Überfall auf den Iran erinnert, mahnte der iranische Präsident Rohani zur Deeskalation der Krise im Persischen Golf. Der bevorstehenden UN-Vollversammlung wird er einen "Friedensplan" vorstellen.

Vor führenden Generälen der iranischen Armee und Revolutionsgarden, rief Rohani am Sonntag insbesondere die USA dazu auf, keine "Kampfflugzeuge, Bomben und andere gefährliche Waffen in die Region" zu senden. Zuvor erklärte die US-Regierung, eine nicht näher genannte Anzahl von Soldaten und Equipment zu "rein defensiven Zwecken" auf die Arabische Halbinsel zu entsenden, um eine Sicherheitslücke nach dem Angriff am 14. September auf saudische Ölanlagen zu schließen.

Symbolbild zeigt ein in der Türkei stationiertes Patriot-Luftabwehrsystem des US-Militärs.

Der Präsident warnte vor einem "Wettrüsten" in der Region und sandte zugleich eine Erinnerung an die Kriegstreiber in Washington, Jerusalem, Riad und Abu Dhabi, dass die Islamische Republik Iran "niemandem erlauben wird (ihre) Grenzen zu verletzen".

Regierungsmitglieder in Teheran haben die USA beschuldigt, die Spannungen in der Region weiter aufzubauen, indem sie Kriegsschiffe in die Nähe der iranischen Gewässer und weitere Truppen in den Irak entsandt haben.

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Rohani versprach bei der Militärparade, einen "Friedensplan" für den Persischen Golf vorzustellen. Zusammen mit den angrenzenden Ländern – und vor allem ohne ausländische Einmischung – ließe sich Sicherheit für alle Beteiligten und Freiheit für die Schifffahrt sicherstellen. Der Iran wolle die Region "vereinen" und gemeinsam mit den Anrainerstaaten Verantwortung übernehmen.

Auch US-Außenminister Mike Pompeo sprach von einer "friedlichen Lösung" der Spannungen, die er mit einer Koalition von Dritt-Staaten erreichen möchte. Die iranische Führung ist strikt gegen derlei Pläne. Die Einmischung ausländischer Mächte im Persischen Golf "war schon immer ein Desaster für die Region", meinte Präsident Rohani weiter, und je mehr sich Länder wie die USA und Großbritannien "von unseren Nationen distanzieren, desto sicherer wird unsere Region werden."

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