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USA warnen China vor Abschalten der Ortung für Schiffe mit iranischem Öl

USA warnen China vor Abschalten der Ortung für Schiffe mit iranischem Öl
Öltanker unter chinesischer Flagge vor der Küste Sydneys, Australien, 17. September 2005.
Die Trump-Regierung warnt China vor der Verletzung von US-Sanktionen. Es würden Strafen drohen. Washington befürchtet, chinesische Schiffe könnten ihre Ortungsgeräte abschalten, um den US-Sanktionen unterworfene iranische Öllieferungen damit zu verstecken.

Nach dem Verhängen von US-Sanktionen gegen iranische Öllieferungen ist mittlerweile China der Hauptabnehmer. Im September veranlasste Washington Sanktionen gegen fünf chinesische Personen und zwei chinesische COSCO-Tochtergesellschaften. Diese hätten iranisches Rohöl befördert und somit gegen die US-Sanktionen verstoßen.

Am 8. November 2016 waren die Hoffnungen noch groß, als in Teheran die Verträge für ein Milliarden-Gasprojekt unterzeichnet wurden. Nach fast drei Jahren ist nur noch die iranische Petropars übriggeblieben.

Bezogen auf den Iran verfolgen die USA unter US-Präsident Donald Trump eine Politik des maximalen Drucks. Die US-Sanktionen sollen so den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen. 

14 COSCO-Tanker hätten angeblich ihre AIS-Ortungsgeräte (Automatic Identification System) zwischen dem 30. September und 7. Oktober ausgeschaltet. Dies zeigten die Tracking-Daten von Refinitiv Eikon auf, so die USA.  

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert dazu einen nicht namentlich genannten US-Regierungsbeamten:

Wir haben den Reedereien viele Nachrichten geschickt, dass sie das nicht tun sollten, dass es sich nicht lohne… Es ist ein unglaublich gefährliches und unverantwortliches Verhalten.

Die Reederei COSCO bestreitet die Vorwürfe aus den USA. Keines ihrer Schiffe habe seine Ortungssignalgeber abgeschaltet, sondern würde entsprechend der geltenden internationalen Seefahrts-Regularien agieren.

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