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Russischer UN-Botschafter: Weißhelme bereiten False-Flag-Chemiewaffeneinsatz in Syrien vor

Russischer UN-Botschafter: Weißhelme bereiten False-Flag-Chemiewaffeneinsatz in Syrien vor
Ein Mann wird gewaschen – angeblich nach einem Chemiewaffenangriff in Duma am 7. April 2018.
Die syrische Provinz Idlib ist weiter unter Kontrolle islamistischer Milizen. Auch die sogenannten "Weißhelme" sind dort mit westlicher Unterstützung als syrischer Zivilschutz aktiv. Russland zufolge planen sie einen Chemiewaffenangriff unter falscher Flagge.

Die umstrittene und vom Westen unterstützte Gruppe des syrischen Zivilschutzes der sogenannten "Weißhelme" bereitet eine neue Provokation vor, bei der sie chemische Giftstoffe gegen Zivilisten anwenden wird, um dann Damaskus für diesen Angriff verantwortlich zu machen, sagte der stellvertretende russische UN-Botschafter Wladimir Safronkow.

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(Archivbild 14. August 2018: Mitglieder der Terrormiliz Hai'at Tahrir al-Sham bei einer militärischen Übung in der Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib)

Der stellvertretende russische UNO-Vertreter erklärte am Mittwoch auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass der neue Angriff unter falscher Flagge in der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib vorbereitet wird.

Das pseudohumanitäre Personal der Weißhelme bereitet weiterhin immer neue Provokationen vor, um die rechtmäßigen Behörden des Einsatzes von Giftstoffen zu beschuldigen", so Safronkow. "Wir sehen, was vor sich geht."

Safronkow sagte, dass Idlib trotz der Fortschritte der syrischen Armee eine Brutstätte des Terrorismus bleibt. Hay'at Tahrir asch-Scham, ein Ableger von al-Qaida in Syrien, der früher unter dem Namen Al-Nusra operierte, führt weiterhin wahllose Angriffe auf von der Regierung kontrollierte Gebiete durch.

Sie schlagen wahllos zu, und das schließt Angriffe gegen die zivile Infrastruktur ein, bei denen Zivilisten sterben.

Zuvor berichtete Generalmajor Wiktor Kuptschischin, Leiter des Russischen Zentrums für Versöhnung in Syrien, dass ausländische Medien offenbar einen inszenierten Mord an einer syrischen Familie bei einem "chemischen Angriff" gefilmt haben, der Damaskus in die Schuhe geschoben werden soll. Er sagte, die Dreharbeiten fanden in der Provinz Hama statt, nannte aber keine weiteren Details.

Moskau warnt zum wiederholten Male davor, dass militante Kräfte mithilfe ausländischer Geheimdienste einen Angriff mit Chemiewaffen unter falscher Flagge in Syrien planen. Im vergangenen Monat berichtete das Zentrum, dass Agenten der Geheimdienste Belgiens und Frankreichs angeblich zusammen mit den Weißhelmen an den Vorbereitungen für einen solchen Angriff beteiligt waren.

Während die Weißhelme im Westen Auszeichnungen und breite finanzielle Unterstützung erhalten haben, darunter eine jüngste Zusage der USA, fünf Millionen US-Dollar an die Organisation zu zahlen, bestehen Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit.

Die Gruppe ist ausschließlich in von Dschihadisten kontrollierten Gebieten tätig und wurde beschuldigt, Verbindungen zu terroristischen Gruppen zu unterhalten und Beweise für den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen zu fälschen.

Während die Mainstreammedien die Berichte der Gruppe in der Regel für bare Münze nehmen, kamen im Februar erneut kritische Stimmen auf, nachdem ein BBC-Produzent von seiner Überzeugung berichtete, dass Szenen aus einem Krankenhaus in Duma, in dem Opfer nach einem "Giftanschlag" im April 2018 behandelt wurden, eine Inszenierung waren.

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