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IDF-Kommandant macht öffentlich: Treffen zwischen Verteidigungsminister und syrischen Rebellen

IDF-Kommandant macht öffentlich: Treffen zwischen Verteidigungsminister und syrischen Rebellen
Ein ehemaliger hochrangiger israelischer Befehlshaber erklärte, der Ex-Verteidigungsminister Israels Mosche Jaalon habe sich auf dem Höhepunkt des Krieges mit syrischen Rebellen getroffen. Es habe sich um Gespräche zur "humanitären Hilfe" gehandelt.

Zwischen 2013 und 2015 war Jaalon Verteidigungsminister Israels. Der Generalmajor Gershon Hacohen sprach auf einer Konferenz des Israelischen Instituts für Demokratie, als er erklärte, dass sich Jaalon während seiner Amtszeit mit syrischen Rebellen getroffen habe. Hacohen sei auch selbst Augenzeuge des Treffens gewesen. Seit September 2014 ist Hacohen im Ruhestand. Über den Inhalt der Gespräche und die zeitliche Einordnung wollte er nichts sagen. Er sagte lediglich, dass Jaalon einen der Rebellen gefragt habe, ob dieser ein Salafist sei, weil der Minister "verstehen wollte, um wen es sich handelte". 

Hacohen erinnert sich an die Zusammenkunft: 

Er (Jaalon) fragte einen von ihnen: 'Sag mal, bist du ein Salafist?' Und der sagte: 'Ich weiß wirklich nicht, was ein Salafist ist. Wenn es bedeutet, dass ich mehr bete, dann ja. Früher habe ich einmal pro Woche am Freitag gebetet, jetzt bete ich fünfmal am Tag. Andererseits würde ein Salafist wohl nicht mit den Zionisten zusammenarbeiten.'

Nach Hacohens Offenbarung berichtete die Jerusalem Post, unter Berufung auf eigene Quellen, dass das Treffen tatsächlich stattgefunden habe und das Hauptthema auf der Tagesordnung die "humanitäre Hilfe" gewesen sei. Laut Jerusalem Post sei das Ergebnis der Gespräche eine Vereinbarung über humanitäre Hilfslieferungen an die Bewohner des syrischen Teils der Golanhöhen. 

Die Bemühungen, die angeblich als einmalige Goodwill-Geste begonnen hatten, wurden zur Operation "Good Neighbour" ausgebaut, die ihren Hauptsitz im Juni 2016 offiziell eröffnete. Seither hat Israel die Rebellen offen unterstützt. Die Regierung beharrt jedoch darauf, dass ihre Unterstützung rein humanitärer Art sei. Sie umfasse die Behandlung verwundeter Kämpfer und ihrer Familien und ihre Versorgung mit Treibstoff, Medikamenten, Lebensmitteln, Kleidung und anderen Produkten.

Drusen protestieren gegen israelische Wahlen in ihrem Gebiet, Majdal Shama, Golanhöhen, 30. Oktober 2018.

Nachdem syrische Truppen die Kontrolle über den in der Hand von Rebellen befindlichen Teil der Golanhöhen übernommen haben, soll die Operation dieses Woche abgeschlossen worden sein. Zahlreiche Berichte deuten jedoch darauf hin, dass die Unterstützung Israels für die Rebellen nicht so humanitär ist, wie es Tel Aviv gerne darstellen möchte. 

Das Wall Street Journal berichtete im vergangenen Jahr, dass die mutmaßliche humanitäre Hilfe, die bereits 2013 begonnen hatte, Barzahlungen an Rebellenbefehlshaber umfasste, die das Geld dazu verwendeten, die Gehälter der Militanten zu bezahlen und Waffen und Ausrüstung zu kaufen. 

Es wurde berichtet, dass eine Gruppe aus dem israelischen Militär eine monatliche Beihilfe in Höhe von 5.000 Dollar erhielt. Die Höhe der Beihilfen waren von der Fähigkeit der Rebellen abhängig, der Hisbollah, die für Israel ein Stellvertreter des Iran ist, von der Grenze fernzuhalten. 

Anfang des Jahres war die Jerusalem Post gezwungen, einen explosiven Bericht über das Eingeständnis der IDF, dass sie syrischen Rebellen leichte Waffen zur Verfügung gestellt hatten, wieder zu löschen. Der Chefredakteur der Zeitung sagte RT im September, dass der Bericht "aus offensichtlichen Sicherheitsgründen" heruntergenommen wurde, während die IDF es ablehnten, sich zu dem Thema zu äußern.

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