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Lachender Dritter? Taiwans Präsidentin sieht Vorteile durch Handelsstreit zwischen USA und China

Lachender Dritter? Taiwans Präsidentin sieht Vorteile durch Handelsstreit zwischen USA und China
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen während eines Auftritts in Los Angeles (12. August 2018)
Die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen sieht in dem andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China die Möglichkeit, ihr Land aus der Abhängigkeit von China zu lösen. Die Kennzeichnung "Made in Taiwan" soll besser geschützt werden.

Auf einer Pressekonferenz in Taipei sagte Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen anlässlich ihres Amtsjubiläums: 

Made in Taiwan ist zu einem Top-Schlüsselwort geworden, da der US-amerikanische Handelskrieg mit China andauert.

"Made in Taiwan" soll die Expertise Taiwans in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Grüne Energie und Technologie exportieren. Die Inlandsnachfrage würde ihrer Ansicht nach auch durch die Erhöhung der Auslandsinvestitionen und der staatlichen Investitionen angetrieben werden und mehr Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen. 

Noch während der Gespräche zur Lösung des Handelskonflikts entschied sich US-Präsident Donald Trump dazu, die Zölle auf Einfuhren chinesischer Produkte zu erhöhen.

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China erkennt Taiwan nicht an und sieht Taiwan als "untrennbaren Bestandteil des chinesischen Territoriums". In den 1950er-Jahren kam es zu militärischen Auseinandersetzungen im sogenannten Taiwan-Konflikt. Die Annäherungen der letzten Jahre sind allein wirtschaftlicher Natur. 

Das taiwanesische Kabinett entschied am 16. Mai, die Strafen für den Missbrauch der Kennzeichnung Made in Taiwan auf 96.000 US-Dollar zu erhöhen. Chinesische Händler hätten diese bereits genutzt, um Strafzölle der USA zu umgehen. Derzeit werden 10 Fälle von Fälschungen untersucht. Das geplante Gesetz soll auch diejenigen belohnen, die Fälschungen melden. 

Tsai strebt eine Wiederwahl im Januar an. Sie steht für das Bestreben eines unabhängigen Taiwans: 

Wir haben nur ein Land, nämlich die Republik China-Taiwan. Wir haben nur ein System, das auf Demokratie, Freiheit und Menschenrechten basiert.

Mit dem Amtsantritt von Tsai verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Peking und Taipei. 

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