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Taiwan modernisiert Labor, um Verteidigung gegen biologische Kriegsführung zu stärken

Taiwan modernisiert Labor, um Verteidigung gegen biologische Kriegsführung zu stärken
Taiwan hat erklärt, dass es seine Verteidigungskapazitäten im Bereich der biologischen Kriegsführung durch eine Modernisierung eines Biosicherheitslabors ausbauen möchte. China will seinerseits bis Mitte der 2020er Jahre landesweit zwischen fünf und sieben derartige Labore bauen.

Das taiwanesische Verteidigungsministerium hat eine Initiative zur Stärkung des Verteidigungswesens der Insel im Bereich der biologischen Kriegsführung sowie einen Plan zur Modernisierung seines Biosicherheitslabors vorgestellt. Das berichtet die Asia Times.

Der chinesische Präsident Xi Jinping spricht während einer Veranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum der

Der eigenständige Inselstaat "Republik China" auf Taiwan hat ein Biosicherheitslabor der Stufe 4, das sich in New Taipeh City befindet. Es wurde gemäß den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) genehmigten Protokollen für die Isolierung biologischer Stoffe entwickelt und steht nun unter der Aufsicht der Universität der Nationalen Verteidigung.

Nur als Stufe 4 deklarierte Laboratorien sind für den Umgang mit hoch ansteckenden oder nicht identifizierten Krankheitserregern qualifiziert.

Die Biosicherheits-Stufe 4 ist der höchste Standard in der WHO-Hierarchie für Biosicherheitsvorkehrungen und erlaubt die Arbeit mit Wirkstoffen, die beim Menschen schwere oder tödliche Krankheiten verursachen, für die es keine Impfstoffe oder Behandlungen gibt.

Bevor China sein Institut für Virologie in den Städten Wuhan und Harbin mit den größten Laboratorien der Biosicherheitsstufe 4 in Asien eröffnete, waren Taiwan und Japan die einzigen Länder im Fernen Osten Asiens, die über derartige Einrichtungen als wichtige Vermögenswerte für die epidemiologische Forschung und die Bekämpfung biologischer Waffen verfügten.

Das Verteidigungsministerium Taiwans erklärte, dass das Vorankommen in der biologischen Forschung eine hohe Priorität habe, um die epidemiologische Forschung und die biologische Verteidigungsforschung zu verbessern, und fügte hinzu, dass die Aufrüstung des Labors eine vorbeugende Reaktion auf biologische Bedrohungen aus China, gegen Terrorismus oder natürlich auftretende Krankheiten ist.

Gleichzeitig stellte China einen Plan vor, wonach bis Mitte der 2020er Jahre landesweit bis zu sieben Laboratorien der Biosicherheitsstufe 4 gebaut werden sollen.

Das in Wuhan bereits errichtete Labor kostete den chinesischen Steuerzahler 300 Millionen Yuan (ungefähr 44 Millionen US-Dollar). Um Sicherheitsbedenken auszuräumen, wurde es weit über dem Überschwemmungspegel errichtet und auch in die Lage versetzt, einem Erdbeben der Stärke 7 unbeschadet standzuhalten. Es konzentriert sich auf die Überwachung neu auftretender Krankheiten, speichert gereinigte Viren und fungiert als WHO-Referenzlabor, das mit ähnlichen Labors auf der ganzen Welt verbunden ist.

Die nächsten derartigen chinesischen Laboratorien werden in Peking und Kunming gebaut.

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