icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Gegenseitiger Artilleriebeschuss: Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien flammt wieder auf

Gegenseitiger Artilleriebeschuss: Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien flammt wieder auf
Gegenseitiger Artilleriebeschuss: Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien flammt wieder auf (Symbol-/Archivbild: Soldaten der Verteidigungsarmee der Republik Bergkarabach (ab 2017 Republik Arzach) bei ihrer Mörserstellung an der vordersten Verteidigungslinie. 11. April 2016)
Der Grenzkonflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien flammt erneut auf: Die Seiten werfen sich gegenseitig Mörserbeschuss grenznaher Stützpunkte vor. Aserbaidschan meldet ferner die Zerstörung eines armenischen Stützpunktes durch seine Artillerie.

Der brüchige Waffenstillstand zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan um die armenische Exklave Republik Arzach (früher Republik Bergkarabach) scheint wieder gefährdet. Die Seiten werfen sich gegenseitig Mörserbeschuss von Stützpunkten in grenznahen Gebieten vor. Die armenische Seite wirft aserbaidschanischen Soldaten vor, am Sonntag versucht zu haben, die Staatsgrenze mit einem Geländewagen in Richtung der Region Tawusch zu überqueren. Nach mehreren Warnungen seitens armenischer Soldaten sollen die aserbaidschanischen Kräfte ihren Geländewagen zurückgelassen haben und zu Fuß zu ihren Stellungen geflohen sein, so die Erklärung des armenischen Verteidigungsministeriums auf Facebook. Die aserbaidschanische Armee soll ferner einen Versuch unternommen haben, von Artillerie unterstützt einen armenischen Stützpunkt einzunehmen. Das armenische Militär soll das Feuer erwidert und die aserbaidschanischen Soldaten von den eingenommenen Stellungen zurückgedrängt haben. Hierbei seien der aserbaidschanischen Seite Verluste zugefügt worden, hieß es.

Aktuell beklagt die armenische Seite Artilleriebeschuss ihrer Stellungen im Takt von 15 bis 20 Minuten. "Diese Aktivitäten werden durch Scharfschützenfeuer unterbunden, was zu bedeutenden Verlusten beim Gegner führt", zitiertRIA Nowosti den armenischen Verteidigungsminister.

Seinerseits wirft Aserbaidschans Verteidigungsministerium dem armenischen Militär vor, ab Sonntag Mittag in der Region Tawusch Stellungen des aserbaidschanischen Militärs mit Artillerie sowie das Dorf Agdam mit 120-Millimeter-Mörsern beschossen zu haben. Beim erstgenannten Vorfall soll es zwei Todesopfer und fünf Verwundete gegeben haben; die aserbaidschanischen Soldaten sollen das Feuer erwidert haben. Das medienportal Interfax zitiert Schuschan Stepanjan, die Pressesekretärin des armenischen Verteidigungsministers, wonach keine aserbaidschanischen Ortschaften, sondern ausschließlich aserbaidschanische Stellungen und Militärgerät unter Beschuss genommen würden.

Desweiteren meldete das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, man habe in der Nacht auf den Montag mit Artilleriefeuer eine Stellung der Armenier samt Geschützen und Lkw zerstört. Auch soll das armenische Militär infolge des Artilleriebeschusses Todesopfer und Verwundete zu beklagen haben. Als Nachweis hierzu stellte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium ein kurzes aus der Luft aufgenommenes Video ins Netz.

Mehr zum Thema  Bergkarabach: Analysten warnen vor Ausweitung des Konfliktes zu "richtigem Krieg"

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen