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Washington hebt Hongkongs Sonderstatus auf, bietet mehrere seiner Liegenschaften zum Verkauf an

Washington hebt Hongkongs Sonderstatus auf, bietet mehrere seiner Liegenschaften zum Verkauf an
Skyline von Hongkong
Die US-Regierung bietet mehrere ihrer Luxusvillen im Gebiet von Hongkong, einem der teuersten Immobilienmärkte der Welt, zum Verkauf an. Der Schritt erfolgte kurz nach Washingtons Erklärung, man wolle der Stadt die Handels- und Reisevergünstigungen entziehen.

Ein Wohnkomplex, der sich im Luxusviertel Shouson Hill südlich von Hongkong Island befindet, wurde Berichten zufolge Anfang dieser Woche "heimlich zum Verkauf angeboten". Die geschätzten Preise für die Liegenschaft variieren in den Medien. Laut der neuen lokalen Website HK01 sind sechs Häuser in der Shouson Hill Road 37 mit wunderschönem Blick auf die Bucht zehn Milliarden Hongkong-Dollar (1,3 Milliarden US-Dollar) wert. Das Medienportal stellt fest, dass der Quadratmeterpreis in der Luxusgegend bis zu 200.000 Hongkong-Dollar (fast 26.000 US-Dollar) erreichen kann.

Bürotürme im Finanzbezirk in Hongkong, China (Archivbild)

Unterdessen berichtete die South China Morning Post unter Berufung auf ein Ausschreibungsdokument, dass der Wert des Grundstücks zwischen 3,1 und 5 Milliarden Hongkong-Dollar (645 Millionen US-Dollar) liegt. Die Analysten teilten der Zeitung außerdem mit, dass die schlechten Beziehungen zwischen den USA und China sowie die wirtschaftliche Situation den Preis für das Grundstück senken könnten. Charles Chan Chiu-kwok, Geschäftsführer einer in Hongkong ansässigen Immobiliengesellschaft, erklärte:

Früher waren Festlandchinesen Käufer von Luxusimmobilien. Werden sie jetzt Eigentum von der US-Regierung kaufen? Das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen.

Die US-Regierung besitzt das Grundstück seit 72 Jahren, nachdem sie es zu einem unbekannten Preis erwarb. Damals, im Jahr 1948, war Hongkong noch eine britische Kolonie.

Ein Vertreter des Außenministeriums teilte den Medien mit, dass der Verkauf Teil eines globalen Reinvestitionsprogramms sei, zu dem auch Grundstücksüberprüfungen gehören. Die Mittel aus dem Immobiliengeschäft können in andere Bereiche reinvestiert werden. Ein Sprecher des US-Konsulats in Hongkong sagte:

Als Teil dieses Programms hat das US-Außenministerium beschlossen, das Grundstück in Shouson Hill zu verkaufen und gleichzeitig in die Aufwertung anderer Vermögenswerte der US-Regierung in Hongkong zu investieren, einschließlich des Bürogebäudes des US-Generalkonsulats.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dem asiatischen Finanzzentrum wegen des neuen Sicherheitsgesetzes Pekings die Handels- und Reisevergünstigungen entziehen zu wollen. Hongkong stellt sich bereits auf verschiedene Szenarien ein, wobei der Hongkonger Finanzminister Paul Chan Mo-po darauf hinwies, dass der Schritt der USA wenig Einfluss haben wird, da der Dienstleistungssektor der Stadt die lokale Wirtschaft dominiert.

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