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Kuba: USA bereiten Einsatz von Spezialkräften in Venezuela vor

Kuba: USA bereiten Einsatz von Spezialkräften in Venezuela vor
US-Spezialkräfte beim Training in Georgia 2002
Das kubanische Außenministerium meldet, dass US-Spezialkräfte in der Karibik eingetroffen sind. Die Kubaner gehen davon aus, dass die USA eine Intervention in Venezuela vorbereiten. Diese solle unter humanitärem Deckmantel durchgeführt werden.

Kuba hat nach eigenen Angaben die Ankunft von US-Spezialeinsatztruppen auf verschiedenen Karibik-Flughäfen nahe Venezuela registriert. Zwischen dem 6. und 10. Februar habe es Militärtransport-Flüge der USA zum Flughafen Rafael Miranda auf Puerto Rico, zum Luftwaffenstützpunkt San Isidro in der Dominikanischen Republik und auf "andere strategisch gelegene Karibikinseln" gegeben, hieß es in einer Erklärung des kubanischen Außenministeriums vom Mittwoch.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow während eines Treffens mit Vertretern palästinensischer Gruppen im Rahmen eines innerpalästinensischen Dialogs in Moskau, 12. Februar 2019.

Die Flüge seien von US-Militärstützpunkten gestartet, von denen Truppen für Sondereinsätze und der Marineinfanterie operierten. Jene Truppen nutzten die USA für "verdeckte Aktionen, darunter gegen Führer anderer Länder", erklärte das Ministerium weiter. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez schrieb auf Twitter:

Die USA bereiten ein als humanitäre Intervention getarntes militärisches Unternehmen in Venezuela vor. Kuba ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, jenseits aller politischen und ideologischen Differenzen darauf hinzuwirken, eine neue imperialistische Militärintervention in Amerika aufzuhalten.

Kubas Außenministerium erklärte weiter, dass die USA einen "humanitären Vorwand" fabrizierten, um dann mit Gewalt einen "humanitären Korridor" unter "internationalem Schutz" einzurichten, und sich dabei auf die "Verpflichtung zum Schutz von Zivilisten" berufen würden. 

In der venezolanischen Krise steht das sozialistische Kuba an der Seite von Präsident Nicolás Maduro, so wie auch die Regierungen Boliviens und Nicaraguas. Andere lateinamerikanische Staaten unterstützen dagegen gemeinsam mit den USA den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó.

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(rt deutsch/dpa)

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