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Russland und Türkei vereinbaren Zahlungsausgleich in nationalen Währungen

Russland und Türkei vereinbaren Zahlungsausgleich in nationalen Währungen
Russland und die Türkei haben vereinbart, ihren Zahlungsverkehr in ihren nationalen Währungen zu führen. Dies soll die Abhängigkeit vom US-Dollar weiter verringern. Türkische Banken sollen an das russische SPFS-Zahlungsnetz angebunden werden.

Moskau und Ankara haben eine Vereinbarung über die Verwendung russischer Rubel und türkischer Lira im gegenseitigen Zahlungsausgleich getroffen. Das teilte das russische Finanzministerium am Dienstag mit.

Statt für US-Dollar nur noch für Euro: Der russische Ölriese Rosneft stellt sein Zahlungssystem um.

Das Abkommen ziele darauf ab, schrittweise auf die Verwendung nationaler Währungen im gegenseitigen Handel umzustellen. Der Handelsumsatz zwischen den beiden Ländern stieg im vergangenen Jahr um 16 Prozent und erreichte 25,5 Milliarden US-Dollar.

Laut dem Ministerium zielt die Vereinbarung auf "den weiteren Ausbau und die Stärkung der Bankeninteraktion sowie auf die Sicherstellung ununterbrochener Zahlungen zwischen den beiden Ländern" ab.

Die Übereinkunft sieht vor, türkische Banken und Unternehmen an das russische Äquivalent des SWIFT-Zahlungsnetzes anzubinden. Gleichzeitig soll eine entsprechende Infrastruktur in der Türkei aufgebaut werden, die die Verwendung russischer MIR-Zahlungskarten ermöglicht, die von Moskau als Alternative zu MasterCard und VISA konzipiert wurden.

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Das neue Abkommen ist Teil des Vorstoßes der beiden Nationen, ihre Abhängigkeit vom US-Dollar weiter zu verringern. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte im vergangenen Jahr Pläne zur Beendigung des US-Dollar-Monopols an. Durch eine neue Politik, die auf freien Handel mit den internationalen Partnern des Landes, darunter China, Russland und die Ukraine, abzielt, soll der US-Dollar als Zahlungsmittel abgelöst werden.

Russland hat bereits den Anteil des US-Dollars am Handel mit Indien und China fast halbiert und die Verwendung der US-Währung im Handel mit der EU weiter reduziert. Moskau hält außerdem an seinem Versprechen fest, seine Wirtschaft vom US-Dollar zu befreien. In diesem Jahr hat der US-Dollar seine führende Position im Exportgeschäft mit Russland verloren.

 

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