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Trotz Sanktionen: Deutsch-russischer Handel auf Rekordkurs

Trotz Sanktionen: Deutsch-russischer Handel auf Rekordkurs
Gut gelaunt: Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und der russische Präsident Wladimir Putin während einer Besichtigung eines Mercedes-Benz-Automobilmontagewerks bei Moskau (3. April 2019).
Laut der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer haben deutsche Unternehmen in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 mehr als 1,7 Milliarden Euro in die russische Wirtschaft investiert. Das ist bereits jetzt so viel wie zur Hälfte des vergangenen Jahres.

Das Investitionsvolumen deutscher Unternehmen in Russland sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent – oder 400 Millionen Euro – gestiegen, so Vertreter des deutschen Handels. Die Ergebnisse des ersten Quartals zeigten, dass deutsche Investitionen in Russland bis zum Ende dieses Jahres den zehn Jahre alten Rekord im Handel der beiden Länder brechen könnten.

Der russische Präsident Wladimir Putin stellte sich am 20. Juni in einer vierstündigen TV-Live-Sendung den Fragen und Anmerkungen der Bevölkerung.

Trotz einer sich abschwächenden Konjunkturlage vertrauen deutsche Unternehmen weiterhin auf den russischen Markt und investieren sogar gegen den Trend", sagte der Vorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Matthias Schepp, in einer Stellungnahme.

Die Gesamtinvestitionen des vergangenen Jahres erreichten den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008, übertrafen frühere Prognosen und lagen bei 3,2 Milliarden Euro. Die Summe lag jedoch noch unter dem Allzeithoch von 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2007.

Die Investitionen wurden trotz der von Washington und seinen Verbündeten verhängten Sanktionen gegen Russland fortgesetzt, obwohl die Beschränkungen für deutsche Unternehmen, die mit Russland Geschäfte machen, große Schwierigkeiten bereiten. Mehr als 140 von der Kammer befragte Unternehmen gaben an, dass ihre gesamten sanktionsbedingten Verluste eine Milliarde Euro überschritten hätten, was einem Milliardenschaden für alle in Russland registrierten deutschen Unternehmen gleichkäme.

Der wirtschaftliche Druck aus dem Westen hat jedoch das Wachstum des Handelsumsatzes zwischen Russland und Deutschland nicht gestoppt, der um 8,4 Prozent stieg und im vergangenen Jahr fast 62 Milliarden Euro erreichte.

Moskau und Berlin sind auch an einem großen Bauprojekt beteiligt, der Erdgasleitung Nord Stream 2, das bis Ende des Jahres fertig gestellt werden soll. Das Projekt ist von Washington, das sich kontinuierlich für den Verkauf von eigenem Flüssiggas (LNG) nach Europa einsetzt, heftig kritisiert worden. Die USA drohten auch mit Sanktionen gegen alle Beteiligten des Nord-Stream-2-Projekts, aber die russischen Projektpartner – und insbesondere Deutschland – haben die Pipeline wiederholt verteidigt, um den wachsenden Energiebedarf Europas zu decken.

Mehr zum Thema - USA wollen mit Sanktionen gegen Nord Stream 2 ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten (Video)

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