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Deutscher Außenhandelsverband warnt vor "China-Phobie" in Europa 

Deutscher Außenhandelsverband warnt vor "China-Phobie" in Europa 
Der französische Präsident Emmanuel Macron mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Paris, Frankreich, am 26. März 2019.
Der Außenhandelsverband warnt vor einer "China-Phobie" und einem Kurswechsel in der Industriepolitik. "Keinesfalls dürfen wir Europa zu einer Trutzburg ausbauen", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann.

"Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass wir Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen, wenn wir uns national oder europäisch abschotten", so Bingmann in seiner Erklärung. Deutschland und Frankreich hatten sich zuletzt für eine stärkere Rolle des Staates in der Industriepolitik ausgesprochen. Beide Länder wollen die Schaffung "Europäischer Champions" erleichtern, die es mit Konkurrenten aus den USA und China aufnehmen können. Daneben sollen Schlüsselinnovationen gezielt gefördert und Schlüsselindustrien geschützt werden. China will mit einer Industriestrategie in vielen Sektoren mit staatlichen Subventionen die Technologielücke zu westlichen Firmen schließen und selbst Weltmarktführer hervorbringen.

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Bingmann sprach von "wettbewerbsfeindlichen Tönen" in Europa. Diese würden Europa aber nicht stärken, sondern schwächen. "Wir sollten nicht hysterisch werden, es gibt keinen Grund für die aktuelle China-Phobie." Deutschland sei nicht Opfer, sondern einer der größten Profiteure des ökonomischen Aufstiegs Chinas.

Statt einer Abschottung müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Dazu zählten deutlich stärkere Investitionen in die digitale Infrastruktur und die Verkehrsinfrastruktur sowie in die Grundlagenforschung.

Die Geschäfte der deutschen Exporteure liefen weiter gut, allerdings seien die Zuwächse geringer geworden. Der BGA rechnet weiter mit einem Wachstum der deutschen Exporte von 3 Prozent in diesem Jahr - dies setze aber voraus, dass sich das "Brexit-Drama" sowie die US-Handelskonflikte mit China und Europa nicht verschärften.

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